Klavierlack im Auto reinigen: warum diese eine Fläche glänzen darf
Daniel von Detailing1 |
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Dr. Wack "A1" A1 "Flugrost-Entferner Gel" Flugrostentferner - 500 ml ist nicht sofort verfügbar. Sobald alle Produkte deiner Bestellung wieder verfügbar sind, versenden wir die Ware in einer gemeinsamen Sendung. Die Lieferzeit bestimmt sich nach dem Artikel in deiner Bestellung, der die längste Lieferzeit hat.
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Was ist das A1 "Flugrost-Entferner Gel"? Ein säurefreier Eisenlöser in Gel-Form für Lack, Kunststoff und Metall, dessen Wirkindikator die belasteten Stellen rotviolett markiert. Nicht geeignet für heißes Blech, pralle Sonne, durchgerosteten Stahl und blankes Aluminium ohne vorherige Probestelle.
A1 "Flugrost-Entferner Gel" ist ein säurefreier Flugrostentferner von Dr. Wack aus Baar-Ebenhausen, der Eisenpartikel aus Lack, Kunststoff und Metall herauslöst, statt sie abzuschrubben. Ein Thioglykolat-Salz überführt das Eisenoxid in eine wasserlösliche Verbindung, die beim Abspülen mitläuft. Diese Verbindung ist von sich aus kräftig rotviolett gefärbt. Die Verfärbung auf dem Blech ist also die Reaktion selbst und kein zugesetzter Farbstoff.
Der Abrieb kommt heiß von der Bremsscheibe. Dr. Wack beschreibt im Produktinformationsblatt genau diesen Vorgang: heißer Bremsabrieb brennt sich in die Oberfläche ein, dazu kommt Rost durch Streusalz und Feuchtigkeit. Das Teilchen liegt danach nicht auf dem Klarlack, sondern in ihm, ungefähr so, wie sich Schweißfunken in eine Fensterscheibe brennen. Shampoo läuft darüber hinweg, weil oberhalb der Lackebene nichts mehr zu greifen ist.
Bleibt das Eisen liegen, oxidiert es weiter und drückt den orangen Punkt von unten durch den Klarlack. Wer stattdessen zur Politur greift, zieht das harte Korn über die Fläche und holt sich Swirls, also die feinen Waschkratzer, die im Streiflicht als Kreise stehen. Die Reihenfolge in der Szene heißt deshalb Chemie vor Mechanik: erst lösen, dann anfassen.
Praxistipp von Detailing1: Bei uns landen oft Anfragen von Leuten, bei denen das Gel „nichts gemacht“ hat, und der Termin war fast immer der erste sonnige Samstag im Frühjahr. Auf heißem Blech verhautet der Film, bevor die Reaktion durch ist. Der Gegentest dauert zwei Sekunden: Handfläche flach aufs Blech legen. Hältst du sie keine fünf Sekunden ruhig drauf, ist die Fläche zu warm. Unter 10 °C gilt umgekehrt: mindestens zehn Minuten Einwirkzeit statt fünf.
Das Gel gehört auf die gewaschene, abgekühlte Fläche, denn es wirkt nur dort, wo es das Eisen auch wirklich erreicht.
Dr. Wack schreibt dafür einen klaren Ablauf vor: auf vorher gereinigte Stellen aufsprühen, rund fünf Minuten einwirken lassen, mit nassem Schwamm nachwischen, gründlich mit Wasser abspülen und abledern. Bei extremer Verschmutzung oder Temperaturen unter 10 °C sind es mindestens zehn Minuten. Die Sprühpistole der 500-ml-Flasche braucht ein paar Pumpstöße, bis das Gel ansteht, und lässt sich zwischen Fächer und Strahl verstellen.
Der Unterschied zwischen Gel und Spray zeigt sich an der Tür. Ein dünnflüssiger Eisenlöser fließt fast wie Wasser und steht nach wenigen Sekunden als Lache auf dem Schweller, während die Fläche oben schon wieder abtrocknet. Mit 140 mPas bleibt der Auftrag dagegen als geschlossener Film liegen, und die Einwirkzeit läuft überall gleich lang. Auf der Motorhaube spielt das keine Rolle, an Flanke, Radlauf und Heckklappe entscheidet es über das Ergebnis.
Lohnend sind die Stellen, an denen der Bremsabrieb landet: Radläufe, untere Türpartien, Schweller, Heckstoßstange und die Kanten hinter den Rädern. Auf hellen Lacken erkennst du die orangen Punkte mit bloßem Auge, auf Dunkelblau oder Schwarz siehst du sie erst im Streiflicht. Deshalb gilt beim Auftrag die einfachere Regel: lieber eine Handbreit zu viel als eine Kante zu wenig.
Der nasse Schwamm ist kein Extra, sondern Teil der Anleitung. Er nimmt den aufgeweichten Belag ab, solange das Gel noch feucht ist. Führe ihn ohne Druck und spüle ihn zwischen den Flächen aus, damit gelöstes Eisen nicht am Schwamm hängen bleibt und auf der nächsten Partie wieder auftaucht.
Zum Schluss zählt das Abspülen. Solange rotviolette Schlieren ablaufen, ist noch Eisen unterwegs. Erst wenn das Wasser klar bleibt, ist die Fläche durch. Danach abledern, sonst trocknen die gelösten Salze als Rand ein. Sitzen einzelne Punkte tiefer, bekommen sie einen eigenen zweiten Auftrag, denn die Einwirkzeit zu verdoppeln bringt nichts, sobald der Film oben angetrocknet ist.

Gelöst wird Eisen und nur Eisen: Flugrost, beginnende Korrosionsspuren und Industriestaub nennt das Datenblatt, Teer und Baumharz stehen dort bewusst nicht.
Stark ist das Gel überall dort, wo Eisen flächig eingelagert ist. Helle Lacke nach dem Winter gehören dazu, Fahrzeuge neben Bahngleisen oder einer Baustelle, dazu Chromleisten, Kunststoffschweller und Radhausschalen. Weil es säurefrei arbeitet, führst du dieselbe Flasche über Lack, Kunststoff und Metall, ohne zwischendurch das Produkt zu wechseln.
Zwei Grenzen schreibt Dr. Wack selbst ins Produktblatt. Auf blankem, unbehandeltem Aluminium prüfst du vorher an einer verdeckten Stelle die Verträglichkeit, weil poliertes Rohalu keine Deckschicht hat, die eine Reaktion abfängt. Und in praller Sonne oder auf erhitzten Oberflächen wird gar nicht erst angefangen.
Die dritte Grenze liegt zwischen Flugrost und Rost. Beginnende Korrosionsspuren nimmt das Gel, durchgerosteten Stahl holt kein Eisenlöser zurück, dort bleibt nur Schleifen und Lackieren. Teer, Bitumen und Baumharz reagieren chemisch überhaupt nicht: Die Fläche bleibt blass, obwohl der Fleck noch da ist. Genau das ist eine brauchbare Information und keine Fehlfunktion.
An der Felge endet die Zuständigkeit. Eingebrannter Bremsstaub braucht längere Standzeit auf dem Material und eine Rezeptur, die gegen Bremsenreiniger, Hitze und Pulverbeschichtung ausgelegt ist, deshalb steht dafür ein Felgenreiniger aus der P21S-Linie im Regal. Wenn dagegen Lack, Kunststoff oder Chrom betroffen sind, bleibst du beim A1 "Flugrost-Entferner Gel".
Am stärksten belastet sind Fahrzeuge an Bahnstrecken, Industrieflächen und Baustellen, dazu jedes Auto nach einem Winter mit Streusalz und viel Bremsabrieb.
Die 500-ml-Flasche mit Sprühpistole ist gebrauchsfertig, es wird nichts verdünnt und nichts umgefüllt. Das passt zu ein bis zwei Durchgängen im Jahr an einem Fahrzeug, typischerweise im Frühjahr, bevor poliert oder versiegelt wird. Wer dagegen wöchentlich ganze Autos dekontaminiert, fährt mit einem Konzentrat aus unserer Kategorie Flugrostentferner auf Dauer günstiger.
Im Ablauf steht das Gel zwischen Wäsche und Politur. Erst waschen, dann das Eisen chemisch lösen, danach kneten, polieren oder versiegeln. Dr. Wack empfiehlt im Anschluss ausdrücklich eine dauerhafte Versiegelung aller lackierten Flächen. Aus derselben Linie passt dafür die Sprühversiegelung, die direkt auf das noch nasse Fahrzeug geht.
Nicht jedes Auto braucht das. Ein überdacht abgestelltes Fahrzeug mit wenig Kilometern und ohne Bahn- oder Industrienachbarschaft zeigt nach fünf Minuten oft gar keine Verfärbung. Wer umgekehrt eine Flotte betreut, ist mit Kanister und Drucksprüher schneller unterwegs als mit einer Sprühflasche. Dazwischen liegt der eigentliche Fall: ein Fahrzeug, das draußen steht, einmal im Jahr gründlich drankommt und danach wieder Schutz bekommt.
Zur Lagerung nennt das Sicherheitsdatenblatt genau eine Bedingung: vor Frost schützen. Für die Haut gibt es eine zweite: Als geeignetes Handschuhmaterial ist dort Nitrilkautschuk hinterlegt, und ein Paar davon gehört bei diesem Produkt zur Grundausstattung. Der einzige veröffentlichte Fachtest stammt aus Camping Cars & Caravans 5/2011, vergab die Note 1,8 und lobte Handhabung und Materialverträglichkeit.
Der wertvollste Durchgang ist am Ende der, bei dem sich nichts verfärbt. Bleibt die Fläche nach fünf Minuten blass, sitzt dort kein Eisen, und du sparst dir die Runde mit der Knete, die immer ein wenig Material mitnimmt. Damit beantwortet dir das Gel vor jeder Aufbereitung die eine Frage, die man sonst nur ertasten kann: Ist der Lack sauber oder nur gewaschen?
Noch unsicher? Lass dir Dr. Wack "A1" A1 "Flugrost-Entferner Gel" Flugrostentferner erklären:
Flugrost sind winzige Eisenpartikel, die sich in die Oberfläche einbrennen: heißer Bremsabrieb aus dem Straßenverkehr, dazu Schienenabrieb und Industriestaub. Mit Feuchtigkeit oxidieren sie und werden als orange Punkte sichtbar. Weil sie im Klarlack sitzen und nicht darauf, läuft Shampoo wirkungslos darüber hinweg.
Chemisch, nicht mechanisch. Das A1 "Flugrost-Entferner Gel" wird auf die gewaschene, abgekühlte Fläche gesprüht und wirkt rund fünf Minuten ein, bei starker Belastung oder unter 10 °C mindestens zehn. Danach mit nassem Schwamm nachwischen, gründlich abspülen und abledern. Polieren ist der falsche Weg, weil das harte Korn Swirls zieht.
Beide arbeiten säurefrei mit Farbumschlag, die Einsatzflächen sind verschieden. Das A1 "Flugrost-Entferner Gel" ist für Lack, Kunststoff und Metall am Fahrzeug gebaut. Eingebrannter Bremsstaub auf der Felge braucht mehr Standzeit und eine andere Rezeptur, dafür ist der Felgenreiniger aus der P21S-Linie gemacht.
Für Lack, Kunststoff und Metall gibt Dr. Wack das Produkt frei, der pH-Wert liegt laut Sicherheitsdatenblatt bei 7,4. Eine Ausnahme nennt der Hersteller selbst: Auf blankem, unbehandeltem Aluminium prüfst du vorher an einer verdeckten Stelle die Verträglichkeit, weil poliertes Rohalu keine Deckschicht hat.
Der Film verhautet, bevor die Reaktion durch ist, und du wischst anschließend Produktreste statt gelöstes Eisen ab. Deshalb schreibt Dr. Wack vor, weder in praller Sonne noch auf erhitzten Oberflächen zu arbeiten. Der Handflächen-Test hilft: Hältst du die Hand keine fünf Sekunden flach aufs Blech, ist die Fläche zu warm.
Verhindern lässt er sich nicht, verlangsamen schon. Eine geschlossene Schutzschicht gibt den heißen Partikeln weniger Halt, deshalb empfiehlt Dr. Wack nach der Behandlung eine dauerhafte Versiegelung der lackierten Flächen. Sinnvoll ist ein Durchgang im Frühjahr nach der Streusalz-Saison und ein zweiter im Herbst bei stark belasteten Fahrzeugen.
Vor dem Gel steht die Wäsche. Straßenfilm und Staub liegen über dem Flugrost und halten das Produkt von den Eisenpartikeln fern, deshalb schreibt Dr. Wack den Auftrag ausdrücklich auf vorher gereinigte Stellen vor. Anschließend das Fahrzeug abkühlen lassen und in den Schatten stellen.
Den Sprühkopf öffnen und fünf bis zehn Mal pumpen, bis das Gel ansteht, dann das Sprühbild einstellen. Für Flächen wie Türunterkanten oder Radläufe der breite Fächer, für einzelne Punkte an Kanten und Chromleisten der Strahl. Satt und deckend auftragen, von unten nach oben arbeiten, damit Ablaufspuren nicht auf trockenem Untergrund stehen bleiben.
Rund fünf Minuten einwirken lassen. Bei extremer Verschmutzung oder Temperaturen unter 10 °C sind es mindestens zehn Minuten, weil die Reaktion in der Kälte langsamer läuft. In dieser Zeit läuft das blass violette Gel dort rotviolett an, wo es Eisen bindet. Bleibt eine Partie blass, sitzt dort kein Flugrost.
Danach mit einem nassen Schwamm ohne Druck nachwischen und den Schwamm zwischen den Flächen ausspülen. Zum Abschluss mit klarem Wasser gründlich abspülen, bis keine rotvioletten Schlieren mehr ablaufen, und die Fläche abledern. Ein zweiter kurzer Auftrag auf einzelne tiefe Punkte bringt mehr als eine verlängerte Einwirkzeit auf angetrocknetem Film.
Im Anschluss lohnt der Schutz, denn frisch dekontaminierter Lack fängt die nächsten Partikel ungebremst. Aus der A1-Linie passt dafür die Sprühversiegelung, die noch auf das nasse Fahrzeug aufgetragen wird.
Hinweise: Nicht in praller Sonne und nicht auf erhitzten Oberflächen anwenden, sonst verhautet der Film vor der Reaktion. Auf blankem, unbehandeltem Aluminium vorher an einer verdeckten Stelle die Verträglichkeit prüfen. Das Gel löst Eisen, also Flugrost, beginnende Korrosionsspuren und Industriestaub, aber weder Teer und Bitumen noch bereits durchgerosteten Stahl. Für eingebrannten Bremsstaub auf der Felge ist ein Felgenreiniger aus der P21S-Linie zuständig. Das Sicherheitsdatenblatt nennt Nitrilkautschuk als geeignetes Handschuhmaterial und weist einen pH-Wert von 7,4 bei 20 °C aus. Frostfrei lagern, Behälter dicht verschlossen und getrennt von Lebensmitteln aufbewahren.
Hinweise für Dr. Wack "A1" A1 "Flugrost-Entferner Gel" Flugrostentferner
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Achtung
Gesundheitsschädlich
| Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. | H302 |
| Verursacht schwere Augenreizung. | H319 |
| Kann allergische Hautreaktionen verursachen. | H317 |
| Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. | P101 |
| Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. | P102 |
| Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. | P280 |
| BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. | P301+P312 |
| BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen. | P302+P352 |
| BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. | P305+P351+P338 |
| Inhalt/Behälter einer zugelassenen Entsorgungseinrichtung zuführen. | P501 |
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