Klimaanlage im Auto reinigen: warum die Lüftung im September muffelt
Daniel von Detailing1 |
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Was ist die YETI Hopper Flip 12? Die kompakte Kühltasche von YETI für einen langen Tag am Auto, zwölf Dosen samt Eis, und das Schmelzwasser bleibt drin. Nicht gedacht für Trockeneis, nicht zum Untertauchen und nicht als zweite Sitzgelegenheit im Fahrerlager.
Die YETI Hopper Flip 12 ist die kompakte Kühltasche von YETI für Leute, die morgens Eis und Getränke einladen und am späten Nachmittag noch etwas Kaltes herausholen wollen. Zwölf Liter, anderthalb Kilo leer, ein Würfel, der hinter den Beifahrersitz passt. Sie steht neben dem Klapptisch an der offenen Heckklappe, nicht im Basislager am Fluss.
Halb sechs, es ist noch dunkel, und du stellst den Würfel auf die Ladekante, während der Motor warmläuft. Zwei Handgriffe später steht er hinter dem Beifahrersitz. Und wenn am Nachmittag die letzten Autos rangieren und alle anderen ihre lauwarmen Flaschen aus dem aufgeweichten Karton fischen, ziehst du den Reißverschluss auf und greifst ins Eis.
Praxistipp von Detailing1: Der Fehler passiert nicht am Sonntagmorgen, er passiert am Sonntagabend. Du kommst zurück, räumst aus, ziehst den Reißverschluss zu und stellst die Tasche in den Kofferraum. Drei Wochen später riecht sie, und das bekommst du nur noch mit zwei Tagen Natron und einer zweiten Wäsche weg.
Der richtige Ablauf dauert zwei Minuten. Auswischen, mit klarem Wasser nachspülen, innen trockenwischen und dann den Reißverschluss offen stehen lassen. YETI schreibt ausdrücklich mehrere Tage offen, nicht über Nacht. Und bevor sie wieder in die Ecke kommt, gib dem Reißverschluss einen dünnen Film Schmiermittel.
Eine Kühltasche kühlt nichts herunter, sie hält nur, was du hineinlegst. Das Ergebnis am Nachmittag entscheidet sich am Abend vorher in der Küche.
YETI selbst nennt für die Hopper Reihe keine Stundenzahl, und wir erfinden auch keine. Was der Hersteller stattdessen angibt, ist eine Rechnung: doppelt so viel Eis wie Inhalt, dem Volumen nach. Alles kommt vorgekühlt hinein, nichts raumwarm. Hohlräume werden aufgefüllt, notfalls mit einer Flasche Wasser mehr. Und das Schmelzwasser bleibt drin, statt zwischendurch ausgekippt zu werden.
Am Morgen greifst du sie am Deckelgriff, stellst sie hinter den Beifahrersitz und lässt sie dort stehen. Auf dem Platz kommt sie in den Schatten der offenen Heckklappe, nicht neben den Vorderreifen auf schwarzen Asphalt. Eis hält im Schatten laut Hersteller bis zu doppelt so lange wie in der prallen Sonne.
Auf dem Weg vom hinteren Parkplatzende zum Tisch kommt der Neoprengurt dran, sonst bleibt er im Karton. Mit zwölf Dosen und Eis wiegt der Würfel gut acht Kilo, und die dreißig Meter über Schotter trägt man ihn lieber auf der Schulter als am Deckelgriff. Am Tisch nimmst du ihn wieder ab, weil er sonst im Weg hängt.
Und dann bleibt sie zu. Wer sie alle zwanzig Minuten aufmacht, weil wieder jemand fragt, was das für ein Lack ist, hat um zwei nichts Kaltes mehr drin. Bei den Treffen rund um Nordhorn packen wir sie am Vorabend, öffnen sie das erste Mal gegen elf und danach vielleicht viermal.
Belegt ist das in unabhängigen Tests. Treeline Review ließ die Flip 12 bei über 32 Grad in direkter Sonne stehen und fand nach mehr als zwanzig Stunden noch rund die Hälfte der Eiswürfel intakt. CleverHiker maß knapp vier Tage bis zum letzten Eiswürfel. Den Kaffee für die Anfahrt macht der Isolierbecher daneben.
Die Größenfrage bei der Hopper Flip 12 ist keine Literfrage. Sie ist die Frage, ob deine Kühlung weich sein darf oder hart sein muss.
Weich heißt: Sie quetscht sich zwischen Werkzeugkiste und Reifentasche, sie passt hinter den Sitz, sie liegt auf der Rückbank ohne Gurt. Hart heißt: Man kann sich draufsetzen, eine Kamera draufstellen, sie als Tritt benutzen. Wenn dein Kofferraum ein Tetrisfeld ist, nimm die Flip 12. Wenn du im Fahrerlager eine zweite Sitzgelegenheit brauchst, nimm die Hartschalen-Kühlbox.
Nach unten grenzt die Daytrip Linie ab, und der Unterschied ist ehrlicher, als die Literzahlen vermuten lassen. Lunch Bag und Lunch Box sind Mittagessen für einen Tag, sie fahren mit einer Kühlplatte statt mit losem Eis. Die Flip 12 ist die erste Größe, in die du kiloweise Eis kippen kannst, ohne abends etwas aufzuwischen.
Innerhalb der Flip Familie ist die 12 die vernünftige Mitte. Die Flip 8 nimmt sechs Dosen mit Eis und ist für einen Menschen gedacht, die Flip 18 zwanzig und ist für die Gruppe. Zwölf Dosen sind ein langer Tag zu zweit oder ein sehr entspannter Tag allein.
Ehrlich bei den Grenzen, damit später niemand überrascht ist. Außentaschen hat sie keine, alles Trockene muss woanders hin oder in ein SideKick Etui. Hoch beladen und schief abgestellt kippt sie. Dicht ist sie im vollständig geschlossenen Zustand, sie ist kein Behälter zum Untertauchen. Trockeneis schließt YETI ausdrücklich aus, Waschmaschine, Trockner und Bleichmittel ebenfalls. Und die Garantie liegt bei drei Jahren, nicht bei den fünf der Rambler Trinkgefäße.
Die Hopper Flip 12 lohnt sich für den, der öfter als dreimal im Jahr früh am Morgen mit Klapptisch und Decke auf einem Parkplatz steht.
Eine Kühltasche im Auto lebt hart. Sie steht auf heißem Asphalt, sie fährt neben scharfen Kanten mit, sie wird nass, staubig, angestoßen und in Ecken gequetscht. Billige Taschen geben genau dort auf. Die Nähte zerren sich auf, die Innenfolie reißt an der Falzkante, der Verschluss wird lasch, und nach zwei Sommern steht ein Geruch darin, den kein Reiniger mehr holt.
Die Außenhaut der Flip 12 ist stattdessen ein hochdichtes, verschweißtes Gewebe, das man abwischt statt wäscht. Treeline Review hat eine Flip drei Jahre lang über Campingplätze, Kanus und Kajaks geschleift und meldet danach keine strukturellen Schäden. Kratzer bekommt sie, aber es geht nichts auf.
Nicht für den, der eine Familie am See versorgen will, und nicht für den, der eine belegte Stundenzahl auf dem Etikett braucht, denn die gibt YETI für die Hopper Reihe nicht an. Sieben Farbstellungen von Charcoal und Classic Navy bis Olive Camo und Torch Orange, eine Größe. Das restliche Sortiment steht in der YETI-Kategorie nebeneinander.
Das ist die Brücke zu allem anderen, was bei uns im Regal steht. Wer sein Auto pflegt, denkt in Oberflächen, die nach Jahren noch aussehen wie am Anfang, und ersetzt seine Ausrüstung nicht alle zwei Sommer. Dieselbe Haltung, nur am Kofferraumboden statt am Lack. Und ganz praktisch: Was drinbleibt, landet nicht draußen. Kein Schmelzwasserring auf der Ladekante, kein feuchter Abdruck auf dem Ledersitz.
Der eine Satz, den kein Hersteller auf die Verpackung schreibt: Diese Tasche stirbt nicht am Stoff, sie stirbt am Reißverschluss. Er geht straff, alle Tests sagen das übereinstimmend, du brauchst beide Hände und einen festen Zug.
Wer ihn nach jedem Einsatz kurz mit klarem Wasser von Sand und Staub freispült und ihm ein paarmal im Jahr einen dünnen Film Schmiermittel gönnt, hat ihn in zehn Jahren noch. Wer ihn sandig lässt und mit Gewalt zieht, hat nach zwei Saisons eine sehr teure Tasche, die nicht mehr richtig zugeht. Zwei Minuten nach jedem Treffen entscheiden über den Rest.
Noch unsicher? Lass dir YETI Hopper Flip® 12 "Soft Cooler" Kühltasche erklären:
YETI nennt für die Hopper Reihe keine Stundenzahl, deshalb behaupten wir auch keine. In unabhängigen Tests war nach über 20 Stunden in praller Sonne noch rund die Hälfte der Eiswürfel intakt, in einem anderen Test dauerte es knapp vier Tage bis zum letzten Eiswürfel. Entscheidend ist, wie du packst: doppelt so viel Eis wie Inhalt, alles vorgekühlt, und dann zulassen.
Nicht, solange der HydroLok Reißverschluss vollständig geschlossen ist. Genau dafür ist er gebaut. Rund sieben Kilo Eis dürfen über den Tag zu Wasser werden, und die Ladekante bleibt trocken. Untertauchen solltest du die Tasche trotzdem nicht.
Zwölf Dosen à 0,33 Liter samt Eis, so gibt es YETI selbst an. Ohne Eis sind es 24 Dosen, mit reinem Eis rund sieben Kilo. Für einen langen Tag zu zweit reicht das, für vier Leute wird es knapp.
Weil er dicht ist. Alle Tests beschreiben ihn übereinstimmend als straff, du brauchst beide Hände und einen festen Zug. Mit Gewalt ziehen ist der eine Fehler, den du nicht machen darfst. Nach jeder Nutzung mit klarem Wasser von Sand freispülen und regelmäßig dünn schmieren, dann bleibt er leichtgängig.
Weich oder hart ist die Frage, nicht die Literzahl. Die Flip 12 quetscht sich zwischen Werkzeugkiste und Reifentasche und passt hinter den Beifahrersitz. Die Roadie 8 ist eine feste Kiste, auf die du dich setzen oder eine Kamera stellen kannst.
Spülmittel und Wasser, mit klarem Wasser nachspülen, innen trockenwischen. Danach den Reißverschluss mehrere Tage offen stehen lassen, bis alles restlos trocken ist. Keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel. Bei Geruch hilft trockenes Natron über zwei Tage in der geschlossenen Tasche.
Nein. YETI schließt Trockeneis für alle Hopper Soft Cooler aus, weil sich in dem dichten Behältnis Druck aufbauen kann. Wenn du Trockeneis brauchst, ist eine harte Kühlbox der richtige Weg.
Ja, der gepolsterte Neoprengurt liegt bei und lässt sich abnehmen. Dazu kommen ein Deckelgriff und zwei Seitengriffe. Außentaschen hat die Tasche keine, dafür sitzt vorn das HitchPoint Gitter für ein SideKick Etui, einen Flaschenöffner oder einen Karabiner.
Drei Jahre auf Material- und Verarbeitungsfehler für den Erstkäufer. Das ist die Garantie der Hopper Soft Cooler und nicht zu verwechseln mit den fünf Jahren, die YETI auf die Rambler Trinkgefäße und die Hard Cooler gibt. Normaler Verschleiß und gewerbliche Nutzung sind ausgenommen.
Am Abend vorher fängt der Tag an. Getränke und Essen kommen in den Kühlschrank, die leere Tasche an die kühlste Stelle der Garage. Wer morgens raumwarme Dosen einlädt, verschenkt die halbe Standzeit, bevor der Motor läuft.
Beim Packen gilt die Rechnung von YETI: doppelt so viel Eis wie Inhalt, dem Volumen nach. Zwölf Dosen à 0,33 Liter samt Eis passen hinein, ohne Eis sind es 24. Hohlräume auffüllen, notfalls mit einer zusätzlichen Flasche Wasser, denn Luft ist der Verlustweg. Blockeis hält länger als Würfeleis, eine Mischung aus beidem ist die beste Lösung.
Den HydroLok Reißverschluss mit beiden Händen vollständig zuziehen, erst dann bleibt das Schmelzwasser drin. Unterwegs steht die Tasche im Schatten der offenen Heckklappe statt neben dem Vorderreifen in der Sonne, dort hält das Eis laut Hersteller bis zu doppelt so lange. Selten öffnen, und das Schmelzwasser bleibt bis zum Abend drin.
Nach dem Tag mit Spülmittel und Wasser auswischen, mit klarem Wasser nachspülen und innen mit einem Tuch trockenwischen. Danach den Reißverschluss mehrere Tage offen stehen lassen, bis alles restlos trocken ist. Vor dem Verstauen bekommt der Reißverschluss einen dünnen Film Schmiermittel auf Vorder- und Rückseite, überschüssiges abwischen.
Hinweise: Kein Trockeneis, YETI schließt das für alle Hopper Soft Cooler aus. Keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel. Dicht ist die Tasche im vollständig geschlossenen Zustand, untertauchen solltest du sie nicht. Riecht sie schon, stellst du ein bis zwei Tassen trockenes Natron in einer flachen Schale für zwei Tage in die geschlossene Tasche und wäschst danach erneut warm aus. Gelagert wird vollständig getrocknet und geschlossen. Wer statt einer weichen Tasche eine feste Kiste braucht, auf die man sich setzen kann, nimmt die Hartschalen-Kühlbox. Die Garantie liegt bei drei Jahren auf Material- und Verarbeitungsfehler, nicht bei den fünf Jahren der Rambler Trinkgefäße.
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