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Grundierung & Haftvermittler von COLOURLOCK

(3 producten)
Grundierung und Haftvermittler von COLOURLOCK decken den Schritt zwischen Entfetten und Färben ab: Der Leather Primer verankert Lederfarbe und Reparaturmassen auf pigmentiertem Glattleder, der Plastic Primer ND macht Interieurteile aus ABS, PVC und PP beschichtbar, und der Blocker sperrt durchschlagende Verfärbungen aus Jeansabrieb, Nikotin oder alten Reparaturen ab. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Primer" hechtprimer voor lederondergrond en -kleur

    Hechtprimer voor lederreparaties, de perfecte basis voor verf

    Op voorraad (3× 1000 ml / 1 liter)
    Nabesteld (5× 250ml)
    Van $20.89 $22.45
    Inhalt: 250mlEenheid prijs ($83.56 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Plastic Primer ND" primer voor kunststof

    Perfecte basis voor verfapplicatie met hechtprimer voor kunststof

    Op voorraad (3× 250ml)
    Pre-order (1000 ml / 1 liter)
    Van $33.52 $35.06
    Inhalt: 250mlEenheid prijs ($134.08 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Blocker" sperlaag tegen doorslaande verkleuringen

    Beschermlaag tegen verkleuringen op leer

    Pre-order (1000 ml / 1 liter · 100ml)
    Van $46.15 $49.10
    Inhalt: 100mlEenheid prijs ($461.50 / l)
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  • Grundierung von COLOURLOCK bindet Farbe an Leder und Kunststoff

    Was sind Grundierung und Haftvermittler von COLOURLOCK? Die Produkte zwischen Entfetten und Färben: ein Haftvermittler, der Lederfarbe auf pigmentiertem Glattleder verankert, eine Grundierung für Kunststoffteile im Innenraum und eine Sperrschicht, die alte Verfärbungen nicht durch die frische Farbe durchschlagen lässt.


    Grundierung und Haftvermittler von COLOURLOCK sind die Produkte, die zwischen die entfettete Fläche und die erste Farbschicht gehören. Der Haftvermittler bindet Lederfarbe und Reparaturmassen an die Deckschicht des Leders, die Kunststoff-Grundierung macht glatte Interieurteile aus ABS, PVC oder PP überhaupt erst beschichtbar, und die Sperrschicht hält gelöste Farbstoffe im Untergrund fest. Keines der drei Produkte färbt. Alle drei entscheiden, wie lange die Farbe darüber hält.

    • Die Haftung entsteht vor der Farbe, nicht in ihr. Lederfarbe ist eine dünne, elastische Schicht — sie bringt keine eigene Verankerung mit. Der Primer bringt Bindemittel mit, die sich in die oberste Leder- und Polyurethanschicht einhaken und darüber eine mikrofeine Haftmatrix aufspannen, ein Netz, in das sich die Farbe einhängt statt nur darauf zu liegen. Heißt für dich: Die Sitzwange, die sich bei jedem Einsteigen dehnt, nimmt die Farbschicht mit.
    • Zwei Untergründe, zwei Grundierungen. Leder ist eine offene Faserstruktur unter einer Pigmentschicht, Kunststoff eine geschlossene, glatte Polymerfläche. Was auf dem einen greift, findet auf dem anderen nichts zum Anhaften. COLOURLOCK trennt deshalb konsequent nach Substrat, statt einen Universalprimer für beides zu verkaufen — und genau diese Trennung sparst du dir sonst in Form eines zweiten Anlaufs.
    • Ein feiner Film reicht, mehr schadet. Bei Haftvermittlern kippt die Wirkung ins Gegenteil, sobald die Schicht zu dick wird: Das Material trocknet außen zu und bleibt innen weich, und die Farbe darüber sitzt dann auf einer Zwischenschicht statt auf dem Untergrund. Für die einzelne Reparatur reichen die 250-ml- und 100-ml-Gebinde deshalb weit; die 1000 ml / 1 Liter sind für laufende Arbeit gedacht.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Grund für abblätternde Lederfarbe ist kein schwacher Primer, sondern ein Rest Fett darunter. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu Sitzen, deren frische Farbe nach wenigen Wochen an der Einstiegskante wieder aufsteht, und fast immer wurde vorher nur gereinigt und nicht entfettet. Mach nach dem Entfetten die Tuchprobe: ein weißes Mikrofasertuch mit leichtem Druck über die trockene Fläche ziehen. Bleibt ein grauer oder öliger Schleier darauf, liegt noch Hautfett oder alte Pflege auf dem Leder, und jede Grundierung bindet sich an diese Trennschicht statt an die Deckschicht. Erst wenn das Tuch sauber bleibt, kommt der Primer — dünn, in überlappenden Bahnen, und vollständig abgelüftet, bevor die erste Farbschicht folgt.


    Haftung ist bei COLOURLOCK ein eigener Arbeitsschritt

    Lederfarbe haftet nicht von allein auf einer gereinigten Fläche, sie braucht einen Untergrund, der sie annimmt. Genau den baut die Grundierung auf.

    Dass daraus eine eigene Produktgruppe geworden ist, hat mit der Herkunft der Marke zu tun. COLOURLOCK entstand 1995 im Lederzentrum und beliefert seit drei Jahrzehnten Sattler und Lederaufbereiter, die Sitze nicht schöner machen, sondern instand setzen. Heute gehört die Linie zu Koch-Chemie aus Unna, bei uns im Shop läuft sie deshalb unter Koch-Chemie × COLOURLOCK.

    In diesem Umfeld ist eine Färbung kein Effekt, sondern ein Aufbau, der Jahre halten muss. Wer eine Sitzwange nachfärbt und sie nach einem Sommer wieder aufmacht, hat die Arbeit zweimal. Deshalb liegt der Aufwand dort, wo man ihn später nicht sieht: Entfetten, Grundieren, dünne Schichten, sauberes Ablüften. Der Farbauftrag selbst ist der einfachste Teil der Kette.

    Ein Punkt, den erfahrene Anwender in Foren immer wieder betonen, deckt sich mit dieser Logik: Primer und Farbe sollten aus demselben System kommen. Bindemittel, Lösemittelbasis und Trocknungsverhalten sind aufeinander abgestimmt, sobald beides vom selben Hersteller stammt. Kombinierst du einen fremden Haftvermittler mit COLOURLOCK-Farbe, verlässt du den Bereich, für den beide Datenblätter geschrieben wurden.

    Das erklärt auch, warum diese Produkte nüchtern beschrieben sind. Es gibt keinen Sofort-Effekt zu zeigen, nichts, was nach dem Auftragen glänzt. Ein Haftvermittler beweist sich erst nach dem zweiten Sommer, und bis dahin ist die einzige belastbare Information das Datenblatt: Untergrund, Auftragsstärke, Ablüftzeit, was danach kommt. Genau in dieser Reihenfolge sind die Produkte auch gebaut.

    Leder und Kunststoff brauchen zwei verschiedene Primer

    Die erste Frage vor dem Färben ist nicht, welche Farbe du nimmst, sondern worauf sie kommt. Die Kategorie ist entlang dieser Weiche aufgebaut.

    Der Normalfall ist pigmentiertes Glattleder: Sitzflächen, Wangen, Lenkradkranz, Türtafeln. Dafür steht die Leder-Grundierung mit dem Haftvermittler COLOURLOCK "Leather Primer". Er stabilisiert eine Oberfläche, die durch Alter, Pflege und Abrieb ungleich aufnahmefähig geworden ist, und gibt Farb- und Reparaturprodukten einen einheitlichen Grund. Es gibt ihn als 250 ml und als 1000 ml / 1 Liter.

    Kunststoffteile im Innenraum sind der zweite Fall. Konsolen, Griffschalen, Einstiegsleisten und Kofferraumverkleidungen bestehen aus ABS, PVC oder PP, und diese Flächen sind von Haus aus glatt und schlecht benetzbar. Die Kunststoff-Grundierung COLOURLOCK "Plastic Primer ND" hebt die Oberflächenspannung an — vereinfacht: Sie macht die abweisende Fläche für Flüssigkeiten annehmbar. Im Ergebnis bleibt die Farbe gleichmäßig stehen, statt in Inseln zusammenzulaufen.

    Der dritte Fall ist kein Substrat, sondern ein Vorschaden. Wo Jeansabrieb, Nikotin oder eine alte Reparatur tief im Leder sitzen, arbeitet die Sperrschicht COLOURLOCK "Blocker": ein dünner, transparenter Isolationsfilm, der die Migration stoppt, also die langsame Wanderung gelöster Farbstoffe und Ölreste aus tieferen Schichten nach oben.

    Übersetzt heißt das: Der Jeansschatten, den du gerade mühsam aus einem beigen Sitz geholt hast, kommt nicht ein halbes Jahr später durch die frische Farbe zurück. Indigo aus Denim geht eine Verbindung mit der Deckschicht ein und sitzt nach längerer Einwirkzeit tiefer, als die Reinigung reicht. Bei hellem Leder ist der Blocker deshalb der Unterschied zwischen einer Färbung und einer Färbung, die hält.

    Der Haftvermittler bindet nach oben, der Blocker sperrt nach unten

    Beide Produkte werden dünn aufgetragen, beide trocknen transparent, beide kommen vor der Farbe. Ihre Aufgaben sind trotzdem gegenläufig.

    Der Haftvermittler arbeitet nach oben. Seine Bindemittel verzahnen sich mit der Deckschicht und bleiben nach dem Trocknen elastisch — sie machen die Bewegung des Leders mit, statt eine harte Zwischenlage zu bilden, an der die Farbschicht abschert. Praktisch merkst du das an den Stellen, die täglich arbeiten: Einstiegskante und Sitzwange sind die ersten, an denen ein starrer Aufbau aufreißt.

    Der Blocker arbeitet nach unten. Er versiegelt nicht wie ein Top Coat, sondern bleibt offen genug, dass die nachfolgende Farbe trotzdem greift. Bei kritischen Flächen ist eine zweite dünne Lage sinnvoller als eine dicke erste — die Sperrwirkung muss über die ganze Fläche gleich stark sein, sonst zeichnet sich später genau die Lücke ab.

    Auf Kunststoff kommt ein Effekt dazu, den viele erst nach dem Misserfolg kennen: Interieur-Kunststoffe geben über Jahre Weichmacher ab, also die Zusätze, die das Bauteil biegsam halten. Wandern sie an die Oberfläche, heben sie eine Beschichtung von unten an, und der Lack platzt in Schuppen ab. Genau deshalb ist eine auf Kunststoff abgestimmte Grundierung dort kein Zubehör, sondern die Bedingung.

    Was keines dieser Produkte kann, ist ebenso wichtig. Sie färben nicht, sie füllen nicht, sie schützen nicht. Der Haftvermittler ergibt ohne nachfolgende Farbe keinen Sinn, der Blocker ersetzt keinen Top Coat, und keiner von beiden macht aus einem offenen Riss eine geschlossene Fläche. Und auf offenporigem Anilin-, Nubuk- oder Veloursleder haben beide nichts verloren: Dort gibt es keine Deckschicht, in der sie sich verankern könnten.

    Zu viel Primer verschlechtert die Haftung

    Bei fast jedem Pflegeprodukt gilt dünn als sparsam. Bei Grundierungen ist dünn die Anwendungsvorschrift, und zu viel kehrt die Wirkung um.

    Der Grund liegt im Aufbau. Eine dicke Primerschicht trocknet außen zuerst und schließt darunter Restfeuchte ein. Was bleibt, ist eine weiche Zwischenlage, und die Farbe darüber ist nur so fest wie ihr schwächstes Glied. Ein Film, den du nach dem Ablüften kaum siehst, hält deshalb länger als einer, den du siehst.

    Die Reihenfolge in der Färbe-Strecke ist dabei nicht verhandelbar: reinigen, mit dem Entfetter alle Rückstände abnehmen, bei Problemledern die Sperrschicht setzen, grundieren, dann die Lederfarbe in mehreren dünnen Lagen, zum Schluss Top Coat und, wenn Griff oder Glanzgrad noch nicht stimmen, die passenden Additive. Jeder übersprungene Schritt rächt sich an der Stelle, an der das Leder am meisten arbeitet.

    Zwei Rahmenbedingungen entscheiden mit. Kalte oder feuchte Flächen verlängern die Ablüftzeit deutlich, aufgeheizte Sitze im Sommer verkürzen sie so weit, dass der Primer anzieht, bevor du die Bahn zu Ende gezogen hast. Arbeite im Schatten bei Zimmertemperatur, und warte auf den matten, trockenen Oberflächeneindruck, statt auf die Uhr zu schauen.

    Und rechne beim ersten Mal mit deutlich mehr Zeit, als das Datenblatt vermuten lässt. Eine komplette Sitzwange inklusive Reinigen, Entfetten, Grundieren und drei Farblagen ist ein halber Tag, beim zweiten Mal sind es zwei Stunden. Dass die Fläche zwischendurch schlechter aussieht als vorher, gehört zum Ablauf und verschwindet mit der Farbe.

    Bei uns scheitert die Färbung öfter am Fett als am Primer

    Wenn eine Nachfärbung nicht hält, liegt es selten am Haftvermittler. Es liegt fast immer daran, was unter ihm noch auf der Fläche lag.

    Silikonhaltige Pflege ist der Klassiker. Sie zieht nicht ein, sie legt sich auf, und sie überlebt eine normale Reinigung. Wir sehen häufig Sitze, die jahrelang mit Glanzsprays behandelt wurden — dort braucht es einen kompletten Entfettungsdurchgang, bevor irgendetwas anderes passiert. Sitzt das Fett tiefer, etwa an Kopfstützen und in der Sitzmitte, ist das ein Fall für den Fettentferner und nicht für mehr Primer.

    Wir haben den Leder-Primer testweise auf ein glattes Kunststoff-Zierteil gezogen: Er trocknet sauber auf und sieht gut aus, lässt sich danach aber mit dem Fingernagel als zusammenhängender Film von der Kante her abziehen. Auf Polymeroberflächen findet er schlicht nichts, worin er sich verzahnen kann. Umgekehrt gehört der Kunststoffprimer nicht aufs Leder, weil er auf eine ganz andere Oberflächenchemie ausgelegt ist.

    Der Universalprimer aus der Spraydose deckt einen anderen Anspruch ab, und das ehrlich eingeordnet: Für ein einzelnes Kunststoffteil, das lackiert und danach kaum berührt wird, reicht er oft aus. Auf einer Fläche, die täglich gegriffen, gedehnt und aufgeheizt wird, entscheidet dagegen die Abstimmung zwischen Primer und Farbe — und die bekommst du nur innerhalb eines Systems.

    Zwei harte Grenzen bleiben. Seitenwangen mit Airbag-Naht sind kein Heimwerkerfall: Die Naht muss im Ernstfall an genau der vorgesehenen Stelle aufreißen, und jede zusätzliche Schicht Kleber, Füller oder Farbe in dieser Naht verändert dieses Verhalten. Das gehört zum Sattler. Und der Farbton kommt nicht aus der Grundierung, sondern aus der Farbe: Ob er trifft, entscheidet sich an einer verdeckten Probefläche im Tageslicht, nie am Bildschirm.

    Welche Grundierung zu deinem Untergrund passt

    Fang bei der Fläche an, nicht beim Produkt. Pigmentiertes Glattleder mit intakter Deckschicht bekommt COLOURLOCK "Leather Primer", ein Kunststoffbauteil aus dem Innenraum COLOURLOCK "Plastic Primer ND". Bei den meisten Projekten ist das schon die ganze Entscheidung.

    Prüf danach den Untergrund auf Altlasten. Helles Leder mit Jeansabrieb, ein Sitz nach Nikotinbelastung oder eine Fläche, auf der schon einmal gefärbt wurde, sind die Fälle, in denen vor dem Haftvermittler die Sperrschicht steht. Wenn du dir unsicher bist, gilt die einfache Regel aus der Reparaturpraxis: lieber einmal sperren als zweimal färben.

    Und wenn keiner der drei Fälle passt, ist die Grundierung auch nicht dein Schritt. Offenporiges Anilin-, Nubuk- oder Veloursleder bleibt außen vor, eine Fläche mit offenem Riss braucht zuerst Kleber und Füllmasse, und ein Leder, das nur stumpf und trocken wirkt, will gepflegt und nicht gefärbt werden. Der Primer setzt eine intakte, geschlossene Deckschicht voraus — er stellt sie nicht her.

    Wer den Aufbau nicht Stück für Stück zusammenstellen will, findet Reiniger, Entfetter, Farbe und Finish aufeinander abgestimmt in den Komplett-Färbe-Sets. Alle übrigen Produkte der Färbe-Strecke liegen eine Ebene höher: Zurück zu Färben & Finish von COLOURLOCK.

    Und der Gedanke, der über der ganzen Kategorie steht: Die Grundierung ist der einzige Schritt der Färbe-Strecke, den am fertigen Sitz niemand sieht — und der einzige, der darüber entscheidet, ob du den Rest in zwei Jahren noch einmal machst. Aus dem Detailing1-Alltag kennen wir kaum eine Färbung, die an der Farbe gescheitert wäre. Gescheitert sind die, bei denen jemand die zehn Minuten für den Primer gespart hat.

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