Czyszczenie klimatyzacji w aucie: dlaczego we wrześniu z nawiewów czuć stęchliznę
Daniel von Detailing1 |
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Was ist die YETI Rambler French Press? Ein Kaffeebereiter aus doppelwandigem Edelstahl in einem und in 1,9 Litern, der neben dem Auto steht und dessen zweite Tasse noch genauso schmeckt wie die erste. Der Ausguss lässt sich nicht verschließen, im Rucksack transportieren kannst du sie deshalb nicht.
Die YETI Rambler French Press ist der Kaffeebereiter von YETI für Leute, die den Kaffee dorthin mitbringen, wo es um sechs Uhr morgens keinen gibt. Edelstahl, innen keramikbeschichtet, ein Liter oder 1,9 Liter, dazu ein glasklarer Deckel mit Drehverschluss. Sie steht auf dem Klapptisch an der offenen Heckklappe, in der Bordküche des Wochenendautos und mittags im Fahrerlager, wenn eine Stunde lang nichts passiert.
Praxistipp von Detailing1: Fast jede Beschwerde über eine tropfende French Press ist in Wahrheit ein Deckel, der nicht sitzt. Der klare Deckel wird nicht aufgelegt, sondern eingedreht, bis die Haken am Deckel in den Vertiefungen im Kannenrand einrasten. Bleibt er kurz davor stehen, läuft dir beim Ausgießen die halbe Tülle über die Hand. Genau darüber stehen die schlechtesten Rezensionen zu diesem Produkt, und es sind zwei Sekunden Handgriff.
Der zweite Punkt, an dem es kippt, ist der Mahlgrad. YETI schreibt ausdrücklich grob, ungefähr so grob wie grobes Meersalz. Wer fertig gemahlenen Filterkaffee aus dem Supermarkt hineinkippt, drückt gegen einen Widerstand, den es nicht geben sollte, und hat danach Satz in der Tasse. 93 Grad heißes Wasser, vier Minuten stehen lassen, dann langsam drücken.
Die Kanne wird zu Hause aufgegossen und kommt fertig auf den Platz. Der Stempel geht spätestens beim Aussteigen herunter, und danach wird nur noch eingeschenkt.
Das ist die Szene, für die dieses Ding gebaut ist. Cars and Coffee im März, halb sechs aufgestanden, vierzig Minuten Anfahrt im Dunkeln, und auf dem Platz gibt es einen Bäckerwagen, der um acht aufmacht. Bis dahin sind zwei Stunden herum. Wer den Kaffee dabei hat, steht in dieser Zeit nicht in der Schlange, sondern am eigenen Auto.
Der Ablauf ist immer derselbe. Kaffee grob mahlen, Wasser aufsetzen, aufgießen, Deckel eindrehen, Kanne in den Fußraum hinter den Beifahrersitz. Auf dem Platz kommt sie auf den Klapptisch, der Stempel geht herunter, fertig. Der gummierte Boden hält sie da, wo du sie hinstellst, auch wenn jemand gegen die Tischkante kommt.
Danach übernimmt der lange Griff, der über die ganze Kanne läuft. Eingießen mit einer Hand geht, während in der anderen die Tasse steht und du gleichzeitig erklärst, welcher Motor da drin sitzt. Wir haben die Ein-Liter-Version eine Saison lang bei Sonntagstreffen mitfahren lassen. Sie ist auf jedem Treffen leer geworden, aber nie von allein.
Die zweite Szene ist die längere. Fahrerlager, Mittag, das Auto steht auf dem Trailer und eine Stunde lang passiert nichts. Genau da zahlt der Brühstopp sich aus: Was du um zwölf einschenkst, schmeckt wie das, was du um halb elf eingeschenkt hast. Eine normale Presskanne wäre zu diesem Zeitpunkt längst ungenießbar.
Und dann gibt es noch den Roadtrip mit dem Wochenendauto, bei dem morgens der Rastplatz die Küche ist. Wasserkocher am Wechselrichter, Kanne auf der Ladekante, zwei Becher daneben. Das ist kein Camping-Zubehör, das ist die Verlängerung des Autos um einen Frühstückstisch.
Die YETI Rambler French Press ist eine Kanne zum Hinstellen, kein Transportgefäß. Der Ausguss lässt sich nicht verschließen, deshalb entscheidet der Standort über die Warmhaltezeit.
Das ist die ehrlichste Grenze dieses Produkts und die, über die sich die Tests streiten. Eine amerikanische Testerin kam auf rund drei Stunden, ein deutscher Test auf knapp eine. Der Unterschied ist kein Messfehler, sondern die Tülle: Wer die Kanne auf den Tisch stellt und nachschenkt, landet oben. Wer sie in den Wind stellt oder auf dem Beifahrersitz herumfahren lässt, landet unten und hat außerdem Kaffee im Fußraum.
Die zweite Grenze steckt im Filter. Der GroundsControl-Filter ist der eigentliche Kaufgrund, aber er lässt sich nicht zerlegen. Nach dem Treffen musst du ihn ausspülen, und der nasse Kaffeesatz will irgendwohin, wo kein Abfluss ist. Wer nicht daran denkt, kippt ihn in die Spüle und ärgert sich beim nächsten Mal. Ein Sieb oder eine leere Tüte gehören mit in die Kiste.
Dazu die kleinen Punkte: Der Stempel ist aus Kunststoff, was an einem Produkt dieser Klasse auffällt. Innen sitzt Keramik, und Keramik kann absplittern, wenn du mit dem Löffel dagegen schlägst. Und ins Gefrierfach gehört die Kanne nie, weil die Isolierung das dauerhaft übelnimmt. In den Kühlschrank darf sie.
Bleibt die Größe, und hier passieren die meisten Fehlkäufe. Wenn ihr zu zweit fahrt und einmal nachschenkt, dann der Liter. Wenn du der bist, an dessen Heckklappe sich der halbe Platz trifft, dann die 1,9 Liter. Eine halb gefüllte große Kanne hält schlechter warm als eine volle kleine, und 1,66 Kilo Leergewicht spürst du beim Eingießen mit einer Hand.
Und wenn du morgens genau eine Tasse trinkst, ist das hier das falsche Gerät. Dann reicht ein Kaffee-Aufsatz auf dem Becher, der zwei Minuten braucht und in die Seitentasche passt. Die YETI Rambler French Press lohnt ab der zweiten Tasse und ab der zweiten Person.
Die Kanne ist für Leute gebaut, die ihre Ausrüstung benutzen statt sie zu schonen. Sie bekommt Kratzer und irgendwann eine Delle, aber sie bekommt kein Loch.
Drei Saisons heißen: Kofferraum im Juli, Ladefläche im Oktober, Klapptisch im Februar, dazwischen jede Woche Spülmaschine. Alle Teile dürfen dort hinein, auch der Stempel. Was du danach in der Hand hältst, hat am Boden eine Schramme und an der Kante über dem Ausguss die eine Stelle, an der die Lackierung irgendwann nachgibt. Das ist der Punkt, den Rezensionen am ehesten kritisieren, und er kommt bei jedem.
Innen passiert dagegen fast nichts. Die Keramikschicht nimmt keine Kaffeeflecken an und setzt keinen Film an, deshalb riecht die Kanne vom Sonntag am Mittwoch nicht nach altem Kaffee. Wer schon einmal aus einer Edelstahlkanne getrunken hat, die nach drei Wochen nach Aschenbecher schmeckt, weiß, was das im Alltag wert ist.
Für wen sie nicht ist: für den Einzeltrinker, für den Rucksack und für den, der seinen Kaffee unterwegs aus einem verschlossenen Gefäß trinken will. Wer während der Fahrt trinkt, braucht einen Thermobecher mit Schraubdeckel. Wer am Ziel für mehrere einschenkt, braucht diese Kanne. Beides ersetzt einander nicht.
Im Sommer kann sie noch etwas anderes. Der Korpus ist derselbe wie bei der Isolierkaraffe, deshalb passt der Deckel mit Dreh und Schiebeverschluss darauf und macht aus der Presskanne ein geschlossenes Gefäß für kalte Getränke. Cold Brew über Nacht in den Kühlschrank, morgens Deckel drauf, mit auf den Platz. Für heißen Inhalt ist dieser Deckel ausdrücklich nicht freigegeben, für Eiskaffee im August dagegen genau richtig.
Dazu gehören Becher, die zur Kanne passen. YETI stellt selbst die stapelbaren Isolierbecher daneben, weil vier davon ineinander weniger Platz brauchen als zwei einzelne und weil eine Kanne ohne Gefäße auf dem Klapptisch keine Ausstattung ergibt. Der Rest des Programms steht in der Outdoor und Drinkware Kategorie.
Die Farben sind Weiß und Navy in beiden Größen. Praktisch relevant ist das an einer Stelle: Weiß zeigt jeden Kaffeespritzer am Ausguss, Navy zeigt nach der dritten Saison die Kratzer deutlicher. Es gibt keine Farbe, die beides versteckt, also nimm die, die zum Auto passt.
Der eine Handgriff, den kein Hersteller auf die Produktseite schreibt: Spül die Kanne einmal mit heißem Wasser aus, bevor der Kaffee hineinkommt, und kipp das Wasser weg. 1,2 Kilo kalter Edelstahl ziehen dem ersten Aufguss mehr Wärme weg als die ganze Fahrt zum Treffen danach. Dreißig Sekunden Vorlauf entscheiden darüber, ob du bei der einen Stunde landest oder bei den drei.
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Wenn ihr zu zweit unterwegs seid und einmal nachschenkt, reicht der Liter mit zwei bis vier Tassen. Wenn sich an deiner Heckklappe regelmäßig mehrere treffen, nimm die 1,9 Liter mit über sechs Tassen. Eine halb gefüllte große Kanne hält schlechter warm als eine volle kleine.
Das hängt davon ab, wo die Kanne steht. Der Ausguss lässt sich nicht verschließen, deshalb reichen die Testergebnisse von rund einer Stunde bis zu drei Stunden. Auf dem Tisch stehend erreichst du die oberen Werte, im Wind oder im fahrenden Auto die unteren.
Er stoppt den Brühvorgang, sobald du den Stempel unten hast. In einer klassischen Presskanne zieht der Kaffee weiter und wird bitter, wenn er nicht sofort umgefüllt wird. Hier schmeckt die dritte Tasse nach einer halben Stunde noch wie die erste.
Grob gemahlen, ungefähr so grob wie grobes Meersalz. Feines Filterkaffeemehl ist ausdrücklich nicht vorgesehen. YETI nennt rund 60 Gramm auf einen Liter, dazu 93 Grad heißes Wasser und vier Minuten Ziehzeit, dann langsam drücken.
Ja, alle Teile inklusive Stempel und Filter. Ins Gefrierfach gehört sie nie, weil die Isolierung das dauerhaft übelnimmt. In den Kühlschrank darf sie, danach kann sich außen kurz Feuchtigkeit zeigen.
Nicht im Lieferzustand. Der mitgelieferte Deckel ist der Press-Deckel, der Ausguss bleibt offen. Für kalte Getränke passt der separat erhältliche Deckel mit Dreh- und Schiebeverschluss, der aber ausdrücklich nicht für heißen Inhalt und nicht als auslaufsicher freigegeben ist.
In fast allen Fällen sitzt der Deckel nicht richtig. Er wird nicht aufgelegt, sondern eingedreht, bis die Haken am Deckel in den Vertiefungen im Kannenrand einrasten. Sitzt er vollständig, gießt sie sauber aus.
Damit sie nach drei Saisons noch aussieht wie am ersten Tag:
Nicht ins Gefrierfach, nicht in die Mikrowelle, nicht auf die offene Flamme. Keine Bleiche, keine Scheuermittel, keine Stahlwolle. Umrühren mit Holz oder Kunststoff, nicht mit Metall, sonst leidet die Keramikschicht innen.
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