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Leather Fresh matt von COLOURLOCK

(1 productos)
Leather Fresh matt von COLOURLOCK ist die dulle Neutral-Basis der Färbe-Strecke: farbneutral, ohne Pigment, mit eingebautem Mattierungsanteil, der auf pigmentiertem Glattleder den seidenmatten Glanzgrad ab Werk wiederherstellt, statt Glanz aufzubauen. COLOURLOCK "Leather Fresh" (Dull / Neutral) wird tupfend in dünnen Schichten aufgetragen und zwischendurch getrocknet; mit 20 bis 30 Prozent Leather Colour angemischt wird daraus eine matte Wunschtönung.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Fresh" (Dull / Neutral) Base mate y sin pigmento para revivir el cuero

    Matte, color-neutral leather refurbishment

    Disponibles (4× Neutral / Dull / Matte / 1000 ml / 1 liter · 4× Neutral / Dull / Matte / 100ml)
    Desde $26.48 $28.01
    Inhalt: 100mlPrecio unitario ($264.80 / l)
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  • Glanz auf Leder ist Verschleiß und Leather Fresh matt nimmt ihn zurück

    Was ist Leather Fresh matt von COLOURLOCK? Die dulle, pigmentfreie Neutral-Basis der Färbe-Strecke: Sie frischt stumpfe und speckig glänzende Glattleder auf, ohne den Farbton anzutasten, und stellt den seidenmatten Glanzgrad ab Werk wieder her. Mit Leather Colour angemischt wird aus derselben Flasche eine eigene matte Tönung.


    Leather Fresh matt von COLOURLOCK ist die dulle Neutral-Basis der Färbe-Strecke — farbneutral, ohne Pigment, mit eingebautem Mattierungsanteil. COLOURLOCK "Leather Fresh" (Dull / Neutral) wird tupfend in dünnen Schichten auf entfettetes, pigmentiertes Glattleder gelegt und zwischen den Aufträgen durchgetrocknet. Pur eingesetzt gleicht die Basis Glanzstellen und stumpfe Zonen aus. Mit 20 bis 30 Prozent Leather Colour angemischt wird sie zur matten Wunschtönung für Sitzwangen, Lenkräder und Einstiege.

    • Matt bleibt matt, weil kein Pigment mitläuft. Die Basis trägt kein Farbpigment, nur den Bindemittelfilm und den Mattierungsanteil. Heißt für dich: Du korrigierst den Glanzgrad, ohne den Farbton zu riskieren. Der Ton bleibt exakt der, den das Werk verbaut hat, auch wenn du dich beim Auftrag verschätzt.
    • Sie ist Basis, nicht nur Finish. Pur aufgetragen nimmt sie Glanz und sättigt stumpfe Zonen optisch nach. Mit 20 bis 30 Prozent Leather Colour angemischt wird aus derselben Flasche deine eigene matte Lederfarbe. Eine Flasche deckt damit beide Fälle ab, den reinen Glanzausgleich und die getönte Auffrischung.
    • Zwei Gebinde für zwei Baustellen. Die 100 ml reichen für Lenkradkranz, Sitzwange oder Armlehne, ohne dass eine angebrochene Flasche im Regal altert. Die 1000 ml / 1 Liter sind die Größe für komplette Sitzanlagen und für alle, die von Naht zu Naht durcharbeiten statt punktuell auszubessern.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler ist, den Glanzgrad nass zu beurteilen. Bei uns landen regelmäßig Anfragen nach der zweiten Schicht mit derselben Beobachtung: Die Fläche glänzt jetzt stärker als vorher. In dem Moment stimmt das sogar — der frische Auftrag steht als nasser Film und spiegelt wie jede nasse Oberfläche. Matt wird er erst im Trocknen, wenn die Mattierungspartikel oben zu liegen kommen. Wer jetzt nachlegt, um mehr Mattheit zu erzwingen, baut dick auf, und dick aufgetragen wird die Schicht fleckig statt matt. Also: dünn auftragen, mit dem Föhn durchtrocknen, im flachen Winkel prüfen. Erst danach kommt die nächste.


    Sitzflächen glänzen, weil Leder unter Druck glatt wird

    Der speckige Glanz auf Fahrersitz und Lenkradkranz ist kein Pflegeerfolg, sondern Verschleiß — und er sitzt nicht auf dem Leder, sondern im Leder.

    Pigmentiertes Glattleder trägt eine Zurichtung, also die lackähnliche Farb- und Schutzschicht mit ihrer feinen Narbung. Diese Narbung streut einfallendes Licht in alle Richtungen, und genau das nimmt das Auge als matt wahr. Druck, Reibung und Hautfett drücken die Narbung über Jahre flach und füllen ihre Täler auf. Die Fläche wird glatter, das Licht wird nicht mehr gestreut, sondern wie an einem Spiegel gerichtet zurückgeworfen. Heißt für dich: Der Sitz wirkt speckig, obwohl er sauber ist.

    Deshalb ist der Glanz auch dort am stärksten, wo am meisten gearbeitet wird. Sitzspiegel und Seitenwange auf der Fahrerseite, die Einstiegskante, der Lenkradkranz bei zehn und zwei Uhr, die Armlehne an der Mittelkonsole. Die Rückbank im selben Fahrzeug zeigt derweil unverändert die Werksoptik, obwohl sie dieselbe Sonne und dieselbe Luft abbekommen hat. Der Unterschied ist mechanisch, nicht chemisch.

    Das erklärt auch, warum Reinigen allein den Glanz nicht dauerhaft löst. Ein starker Lederreiniger von COLOURLOCK nimmt den Fett- und Pflegefilm herunter, und für ein paar Tage sieht die Fläche wieder ruhig aus. Dann kommt der Glanz zurück, weil die plattgedrückte Narbung immer noch plattgedrückt ist. Genau an dieser Stelle hört die Reinigung auf und die Auffrischung fängt an: Was die Oberfläche verloren hat, muss optisch ersetzt werden.

    Die dulle Basis legt den Glanzgrad fest, bevor Farbe kommt

    Bei COLOURLOCK ist der Glanzgrad keine Eigenschaft der Farbe, sondern eine eigene Entscheidung ganz am Anfang des Aufbaus.

    Leather Fresh ist als dulle und als glänzende Neutral-Basis erhältlich, beide ohne Pigment. Der Unterschied liegt allein im Mattierungsanteil: feinste Mattierungspartikel, die im getrockneten Film an der Oberfläche stehen und sie mikroskopisch aufrauen. Das Licht trifft nicht mehr auf eine geschlossene Ebene, sondern auf unzählige winzige Flanken, und wird gestreut statt gespiegelt — dasselbe Prinzip, das die Narbung ab Werk erledigt hat. Übersetzt: Du bekommst die matte Optik zurück, ohne irgendetwas abzuschleifen.

    Pur eingesetzt ist die dulle Basis damit ein reines Optikprodukt. Sie zieht Glanzstellen und stumpfe Zonen auf ein gemeinsames Niveau, sättigt abgeriebene Bereiche optisch nach und lässt Übergänge nach Reparaturen verschwinden, weil sie keine Pigmentkante erzeugen kann. Wer zusätzlich Farbe verloren hat, mischt 20 bis 30 Prozent aus den Lederfarben von COLOURLOCK ein und hat damit seine eigene matte Tönung angerührt statt einen Fertigton zu suchen.

    Die Wahl der Basis ist deshalb keine Geschmacksfrage. Ist dein Werksleder glänzend zugerichtet, wie es viele ältere Ausstattungen und ein Großteil der Möbelleder sind, ist die dulle Basis das falsche Werkzeug und die glänzende Neutral-Basis von COLOURLOCK die richtige. Beide stehen eine Ebene höher nebeneinander unter Leather Fresh Neutral-Basen von COLOURLOCK, zusammen mit der Standard-Variante ohne Glanzvorgabe.

    Der Mattgrad wird an drei Stellen im Aufbau eingestellt

    Matt entsteht nicht an einer Stelle, sondern an dreien. Wer die Stellen verwechselt, bekommt Grauschleier statt Werksoptik.

    Die erste Stelle ist die Basis selbst. Leather Fresh dull setzt die Grundstimmung der Fläche und reicht für den überwiegenden Teil der Fälle im Innenraum aus.

    Die zweite Stelle ist der Zusatz. Der Mattierungszusatz von COLOURLOCK geht mit bis zu fünf Prozent in die Lederfarbe oder mit bis zu drei Prozent in den Top Coat, und damit kommst du deutlich matter, als der matte Top Coat allein erreicht. Der Hersteller empfiehlt ausdrücklich den Weg über die Farbe, weil der Zusatz im Top Coat auf dunklen Ledern einen Grauschleier ziehen kann.

    Die dritte Stelle ist der Abschluss. Der matte Top Coat von COLOURLOCK legt sich als Verschleißschicht über den fertigen Aufbau und hält den eingestellten Glanzgrad fest, statt ihn zu verändern. Ohne diese Schicht steht deine Arbeit ungeschützt genau dort, wo die Reibung wieder anfängt — an Sitzspiegel, Wange und Einstieg.

    Beruhigend ist, dass der Weg in beide Richtungen offen bleibt. Ist eine Mischung zu matt geraten, hebt bis zu ein Zehntel Top Coat Hochglanz den Glanz wieder spürbar an. Praktisch heißt das: Solange die Farbe flüssig ist, kannst du nachjustieren, und ein Probeauftrag auf einem Reststück kostet fünf Minuten statt einer kompletten Sitzfläche.

    Was wir bei Detailing1 immer wieder beobachten: Der Mattierungszusatz wandert oft in Bestellungen, in denen er gar nicht gebraucht wird. Wer nur einen speckigen Lenkradkranz ausgleichen will, kommt mit der dullen Basis pur aus.

    Tupfen schlägt Streichen und Zwischentrocknen entscheidet über die Fläche

    Die Basis ist chemisch unkritisch und in der Handbewegung anspruchsvoll. Hier entscheidet sich, ob die Fläche gleichmäßig wird oder wolkig.

    Der Ablauf steht fest. Erst reinigen, dann mit dem Entfetter von COLOURLOCK den Rest an Hautfett, Pflegeresten und Silikonfilm herunternehmen, denn auf Fett bindet kein Film. Raue oder aufgeraute Stellen werden mit dem Lederschleifpad geglättet, andersfarbige Nähte abgeklebt. Dann die Flasche schütteln und die Basis tupfend oder in kleinen kreisenden Bewegungen auftragen, immer von Naht zu Naht statt bis zu einem gedachten Rand mitten in der Fläche. Zwischen den Schichten trocknest du mit dem Föhn durch, und mehrere dünne Aufträge schlagen einen satten, immer.

    Der Grund für die Naht als Grenze ist banal und wird trotzdem selten befolgt. Ein Ansatz mitten auf der Sitzfläche zeichnet sich im Streiflicht als feine Kante ab, sobald die Sonne flach ins Auto fällt. Die Naht ist die einzige Linie, an der das Auge eine Kante ohnehin erwartet — dort verschwindet der Übergang von selbst.

    Rechne beim ersten Mal mit mehr Zeit, als der Aufwand vermuten lässt. Ein Lenkradkranz kostet dich mit Reinigung, Entfettung, zwei dünnen Schichten und Trocknungspausen eine gute halbe Stunde; bei der zweiten Sitzwange sitzt jeder Handgriff und es ist die Hälfte. Beurteile dabei nichts vor dem Durchtrocknen — Ton und Glanzgrad nehmen ihren Endzustand erst trocken an.

    Aus dem Detailing1-Alltag: Die Entfettung ist der Schritt, der am häufigsten ausgelassen wird, und der einzige, den du später nicht nachholen kannst, ohne die frische Schicht wieder abzunehmen.

    Die dulle Basis ersetzt weder Pigment noch Anilinprodukt

    Leather Fresh dull ist ein Optik- und Auffrischungsprodukt mit scharf gezogenen Rändern. Vier Grenzen solltest du kennen, bevor du bestellst.

    Die erste ist das Substrat. Die Basis gehört auf pigmentiertes Glattleder mit intakter Zurichtung, also auf Leder, das ohnehin eine geschlossene Deckschicht trägt. Offenporiges Anilinleder, Nubuk und Velours saugen jeden filmbildenden Auftrag auf und verlieren dabei genau das, was sie ausmacht: die weiche, matte, atmende Oberfläche. Für diese Leder gibt es mit Nubuck Fresh von COLOURLOCK eine eigene Auffrischerbasis, die den Faserstand erhält.

    Die zweite Grenze steckt im Wort farbneutral. Wo die Farbe wirklich weg ist — eine durchgescheuerte Seitenwange, ein heller Kern in der Sitzkante, Kratzer bis auf die Faser —, deckt eine pigmentfreie Basis nichts ab. Dann gehört Pigment in den Aufbau, als angemischte Tönung oder als deckende Farbe aus den Lederfarben von COLOURLOCK.

    Die dritte Grenze ist sicherheitsrelevant und nicht verhandelbar. Sitzflanken führen die Reißnaht des Seitenairbags, und diese Naht muss beim Auslösen aufgehen. Sitzt dein Schaden auf oder direkt an dieser Naht, ist das ein Fall für den Sattler oder einen Lederinstandsetzer, nicht für eine Flasche.

    Die vierte Grenze sehen wir bei uns am häufigsten, und sie ist hausgemacht. Wir sehen häufig Flächen, auf denen die Basis nach wenigen Wochen an den Kontaktzonen wieder aufreißt: sauber aufgetragen, aber vorher nur abgewischt statt entfettet — der Film lag auf Hautfett und hat nie richtig gebunden. Der zweite Klassiker ist der zu dicke Auftrag, der beim Trocknen fleckig aufreißt statt gleichmäßig zu mattieren. Beides kostet die komplette Arbeit, beides ist mit zwei zusätzlichen Minuten zu vermeiden.

    Und eine ehrliche Einordnung zum Ergebnis: Ein perfekt gleichmäßiges Mattfinish auf einer großen, im direkten Sichtfeld liegenden Fläche ist die anspruchsvollste Arbeit dieser Strecke. Eine ganze Sitzfläche in einem Zug durchzuarbeiten ist deutlich leichter, als eine handtellergroße Stelle unsichtbar in ein gealtertes Umfeld einzupassen — dort verrät nicht die Farbe den Eingriff, sondern der Glanzunterschied im Streiflicht.

    Ob matt oder glänzend, entscheidet dein Werksleder

    Die Wahl zwischen dull und glossy triffst du nach dem, was in deinem Fahrzeug verbaut ist, nicht nach der Optik, die du dir wünschst.

    Wenn dein Interieur aus den letzten beiden Jahrzehnten stammt, ist die Antwort fast immer die dulle Basis: Moderne Automobilleder werden seidenmatt zugerichtet, und jeder Glanzaufbau darüber wirkt sofort nach Kunstleder. Wenn du ein älteres Fahrzeug, eine Möbelgarnitur oder einen Oldtimer-Innenraum vor dir hast, dessen Leder ab Werk seidig glänzt, greifst du zur glänzenden Neutral-Basis von COLOURLOCK. Bist du unsicher, entscheidet nicht der Katalog, sondern die unbenutzte Fläche im selben Auto.

    Bei der Gebindewahl entscheidet die Fläche, nicht der Anspruch. Die 100 ml decken die klassischen Einzelfälle ab: ein Lenkradkranz, eine Sitzwange, eine Armlehne, eine Türtafel. Die 1000 ml / 1 Liter sind für komplette Sitzanlagen und für alle gedacht, die eine Garnitur in einem Durchgang machen. Wer bei null anfängt und Reiniger, Zubehör und Basis nicht einzeln zusammensuchen will, findet unter den Leather-Fresh-Sets von COLOURLOCK den kürzesten Weg zum ersten sauberen Ergebnis. Die komplette Strecke von der Grundierung bis zum Finish steht unter Färben & Finish von COLOURLOCK.

    Der Referenzwert für richtig matt sitzt ohnehin in deinem eigenen Auto, und fast niemand nutzt ihn. Die Rückbank hinter dem Beifahrer wird kaum bewegt und trägt noch exakt den Glanzgrad ab Werk. Leg deine Musterfläche in dasselbe Licht wie diese Rückbank, geh in den flachen Winkel und vergleiche die Spiegelung, nicht die Farbe. Kein Farbfächer und kein Produktfoto liefert dir diesen Abgleich, weil Glanz immer relativ zum Umfeld beurteilt wird — und weil kein zweites Leder so nah an deiner Werksoptik liegt wie das, das hinter dir unberührt geblieben ist.

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