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Additive & Hilfsmittel von COLOURLOCK

(6 products)
Additive und Hilfsmittel von COLOURLOCK sind die Feineinstellung der Lederfärbung: ein Mattierungszusatz für den Glanzgrad, Griff-Zusätze für samtige oder wachsig-griffige Haptik, ein Vernetzer für die Abriebfestigkeit des Top Coats, ein Verdicker, der gefärbten Filler an senkrechten Wangen stehen lässt, und ein Schutzgel, das Kontrastnähte beim Färben abdeckt. Dosiert wird im niedrigen einstelligen Prozentbereich, pur aufgetragen wird keiner der Zusätze.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Crosslinker CD" Utwardzacz

    Stronger color film and professional finish for maximum durability

    Backordered (5 units)
    $46.13 $49.07
    Inhalt: 50mlUnit price ($922.60 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Duller" dodatek matujący do zastosowań profesjonalnych

    Matting additive for naturally matte repair results

    In stock (3× 1000 ml / 1 liter · 4× 250ml)
    From $34.91 $36.45
    Inhalt: 250mlUnit price ($139.64 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Thickener" dodatek do zagęszczania barwionego fillera

    Thickening Additive for Precise Filler Repairs

    In stock (1 unit)
    $46.13 $49.07
    Inhalt: 100mlUnit price ($461.30 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Wax Slip" dodatek do Top Coat do powierzchni woskowych

    Additive for waxy, grippy leather surfaces

    Low stock (4 units)
    $36.31 $37.86
    Inhalt: 250mlUnit price ($145.24 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Soft Slip" dodatek Top Coat do aksamitnej powierzchni

    Improve haptics for a velvety-soft leather surface

    Low stock (4 units)
    $36.31 $37.86
    Inhalt: 250mlUnit price ($145.24 / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Stitch Covering Gel" żel ochronny do zakrywania szwów i logo podczas farbowania

    Protective gel for seam coverage during dyeing

    Pre-order
    $29.30 $30.84
    Inhalt: 20mlUnit price ($1,465.00 / l)
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  • Erst die Additive von COLOURLOCK machen die Färbung unauffällig

    Was sind die Additive und Hilfsmittel von COLOURLOCK? Zusätze, die in Lederfarbe, gefärbten Filler oder Top Coat eingerührt werden und dort Glanzgrad, Griffgefühl, Abriebfestigkeit und Standfestigkeit getrennt voneinander einstellen, dazu ein Schutzgel, das Kontrastnähte während des Färbens abdeckt. Keiner dieser Zusätze kommt pur auf das Leder.


    Additive und Hilfsmittel von COLOURLOCK sind die Feineinstellung der Färbe-Linie des Lederspezialisten, der seit 1995 als Lederzentrum Reparaturbetriebe beliefert und heute zu Koch-Chemie gehört. Sie landen nie direkt auf der Fläche, sondern immer vorher im Becher: in der Lederfarbe, im gefärbten Filler oder im Top Coat. Dort regeln sie unabhängig voneinander Glanzgrad, Griff, Härte und Viskosität. Die Farbe deckt, die Additive entscheiden, ob die Fläche zum Rest des Innenraums passt.

    • Vier Eigenschaften, vier getrennte Regler. Glanzgrad, Griffgefühl, Abriebfestigkeit und Fließverhalten sind in dieser Linie nicht aneinander gekoppelt. Du kannst eine Mischung matter machen, ohne sie weicher zu machen, und härter, ohne den Glanz zu verändern. Genau das leistet keine Universalflasche, in der alle vier Eigenschaften ab Werk festgelegt sind.
    • Die Dosis liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Ein bis zwei Prozent Vernetzer im Top Coat entscheiden über die Nassfestigkeit, ein Prozent Mattierungszusatz mehr oder weniger über den sichtbaren Glanz. Deshalb wird schrittweise dosiert und zwischendurch geprüft — nach oben lässt sich jederzeit nachlegen, zurück kommst du nur über eine neue Mischung.
    • Kleine Gebinde, weil die Anteile klein sind. Das Nahtschutz-Gel gibt es in 20 ml, den Vernetzer in 50 ml, den Verdicker in 100 ml, die Griff-Zusätze in 250 ml. Nur der Mattierungszusatz läuft zusätzlich als 1000 ml / 1 Liter, weil Glanzgrad die Eigenschaft ist, an der am häufigsten nachgeregelt wird.

    Praxistipp von Detailing1: Rühre jede Additiv-Mischung zuerst auf einem Musterstück an, nicht auf dem Sitz. Ein handtellergroßer Lederrest oder die verdeckte Unterseite einer Sitzwange reicht: Mischung auftragen, vollständig durchtrocknen lassen, dann bei Tageslicht gegen die Nachbarfläche halten. Nass beurteilter Glanz täuscht — eine Mattierung, die im feuchten Film perfekt aussieht, trocknet regelmäßig zu matt auf. Bei uns landen fast alle Anfragen zu sichtbaren Nachfärbungen genau an dieser Stelle: Der Farbton stimmte, der Glanzgrad wurde am nassen Auftrag beurteilt und lag am Ende eine Stufe daneben. Zwei Minuten Musterstück ersparen dir das komplette Neuaufbauen einer Fläche.


    Kein Zusatz wirkt allein, jeder wirkt in der Mischung

    Die Additive sind die einzige Gruppe der Färbe-Linie, die nie auf dem Leder landet. Sie gehen in den Becher davor, und ihr Anteil entscheidet über das Ergebnis der ganzen Fläche.

    Das hat einen praktischen Grund. Nach dem Färben sind drei Eigenschaften noch offen, die keine Farbe mitbringt: wie stark die Fläche glänzt, wie sie sich anfühlt und wie viel Reibung sie aushält. Dazu kommen zwei Probleme, die rein handwerklich sind — dünnflüssiger Filler läuft an senkrechten Sitzwangen ab, und helle Kontrastnähte färben beim Sprühauftrag mit ein. Für jede dieser Aufgaben gibt es genau einen Zusatz.

    Diese Aufteilung stammt aus der Reparaturpraxis, nicht aus dem Marketing. Eine Nachfärbung wird nie gegen eine Farbkarte beurteilt, sondern gegen die Fläche daneben — und die hat einen bestimmten Glanzgrad, ein bestimmtes Griffgefühl und eine Werkshärte, die dein frischer Aufbau treffen muss. COLOURLOCK entstand 1995 im Lederzentrum, wo genau dieser Vergleich täglich stattfindet, und liefert deshalb Regler statt fertiger Rezepturen.

    Aus dem Detailing1-Alltag sehen wir, wann Kunden in diesem Regal landen: fast nie zu Projektbeginn, sondern nach dem ersten Durchgang. Farbe und Top Coat sind drauf, die Fläche ist sauber gearbeitet und trotzdem sofort als Reparatur erkennbar — weil sie glänzt, sich glatter anfühlt oder beim Rutschen quietscht. Das sind drei verschiedene Probleme mit drei verschiedenen Zusätzen und keines davon lässt sich mit mehr Farbe lösen.

    Jeder Zusatz beantwortet genau eine Frage an die Mischung

    Die Linie zerlegt das Finish in einzeln regelbare Eigenschaften, statt sie in einer Universalflasche zu bündeln. Wer weiß, welche Frage offen ist, findet den Zusatz in einem Schritt.

    Der Mattierungszusatz COLOURLOCK "Duller" regelt die Optik. Er bringt feinste Mattierungspartikel in den trocknenden Film ein, die das auftreffende Licht in viele Richtungen streuen, statt es wie eine glatte Lackfläche gebündelt zurückzuwerfen. Merkst du daran: Die frisch gefärbte Sitzfläche wirft kein Fensterspiegelbild mehr und verschwindet neben dem Werksleder, statt aus jedem Blickwinkel aufzuleuchten. Erhältlich als 250 ml und als 1000 ml / 1 Liter.

    Die Griff-Zusätze regeln die Haptik. COLOURLOCK "Soft Slip" senkt den Reibwert der fertigen Deckschicht, COLOURLOCK "Wax Slip" bettet feine Wachspartikel in die Oberfläche ein und verändert damit deren Mikrostruktur. Praktisch heißt das: Die Hand gleitet über den Lenkradkranz, statt an ihm zu haften, und der Sitz fühlt sich nach Leder an statt nach Lackschicht. Beide laufen als 250 ml.

    Der Vernetzer COLOURLOCK "Crosslinker CD" regelt die Haltbarkeit. Er knüpft die Bindemittelketten im frisch angerührten Top Coat quer zueinander fest, sodass aus einem bloß trocknenden Film ein chemisch geschlossenes Netz wird. Im Alltag: Die Fläche hält Handschweiß, Sonnencreme und Innenraumreiniger aus, statt beim ersten feuchten Wischen anzulösen. Die 50-ml-Flasche reicht weit, weil ein bis zwei Prozent im Top Coat genügen.

    Der Verdicker COLOURLOCK "Thickener" regelt die Verarbeitung. Er verändert das Fließverhalten von gefärbtem Filler, ohne Farbton, Haftung oder Elastizität anzutasten — aus einer laufenden Masse wird eine, die stehen bleibt. Übersetzt: Du kannst eine tiefe Riefe an der senkrechten Seitenwange modellieren, ohne dass die Füllung während der Trocknung nach unten absackt. Gebinde: 100 ml.

    Das Nahtschutz-Gel COLOURLOCK "Stitch Covering Gel" ist das einzige Produkt der Gruppe, das nicht eingerührt wird. Es legt sich als temporäre, elastische Sperre über den Faden und blockiert auch feinen Sprühnebel. Nach dem Durchtrocknen der Farbe wird es abgerieben oder feucht gelöst, und weil es keine aushärtenden Komponenten enthält, bleibt die Naht danach weich. Die 20-ml-Tube reicht für viele Meter Naht.

    Soft Slip fühlt sich samtig an, Wax Slip griffig

    COLOURLOCK "Soft Slip" und COLOURLOCK "Wax Slip" sehen im Datenblatt fast gleich aus und erzeugen zwei klar verschiedene Oberflächen. Der Unterschied liegt darin, ob die Hand gleiten oder greifen soll.

    COLOURLOCK "Soft Slip" arbeitet über die Oberflächenenergie der Deckschicht und senkt die Reibung — das Ergebnis ist samtig und lässt die Hand ohne Widerstand abgleiten. Das passt auf Sitzflächen, Armlehnen und Möbelkanten, also überall dort, wo Kleidung über die Fläche wandert. COLOURLOCK "Wax Slip" geht den anderen Weg: Die eingebetteten Wachspartikel machen die Oberfläche satt und leicht griffig, wie es moderne Automobilleder ab Werk sind.

    Am Lenkradkranz ist dieser Unterschied kein Geschmacksthema. Ein zu glatter Kranz fühlt sich mit feuchten Händen unsicher an, ein zu griffiger bleibt an der Handinnenseite minimal haften und löst sich ruckartig wieder — daraus entsteht das Quietschen beim Rangieren. Wax Slip trifft hier die Werksanmutung deutlich häufiger als Soft Slip. Kombinieren lassen sich beide ebenfalls, dann bekommst du eine samtige Fläche mit wachsigem Grundcharakter.

    Eine Regel macht die Auswahl leichter: Mattierung, Griff und Vernetzung stören sich nicht gegenseitig. Du kannst COLOURLOCK "Duller" für die Optik, COLOURLOCK "Wax Slip" für die Haptik und COLOURLOCK "Crosslinker CD" für die Beständigkeit in dieselbe Top-Coat-Mischung geben. Deshalb ist der Glanzgrad auch keine Frage der Produktwahl mehr: Statt zwischen mattem und glänzendem Top Coat zu entscheiden, mischst du beide im Verhältnis und regelst den Rest über den Mattierungszusatz nach.

    Bei uns kommt die Rückfrage nach diesem Unterschied fast immer aus derselben Situation: Die nachgefärbte Sitzwange sieht farblich richtig aus und fühlt sich beim Einsteigen falsch an. In den allermeisten dieser Fälle war die Fläche zu glatt geraten — ein Top Coat ohne Griff-Zusatz trocknet als geschlossene Lackhaut auf, und die fühlt sich neben dem gealterten Nachbarleder wie Folie an.

    Die Reihenfolge beim Anrühren entscheidet über das Ergebnis

    Der Ablauf der Färbe-Linie ist festgelegt: entfetten, grundieren, füllen, färben, mit Top Coat versiegeln, das Finish über Additive einstellen. Jeder Zusatz hat darin seinen festen Platz.

    Ganz vorn steht das Nahtschutz-Gel, noch vor der ersten Farbe. Nach dem Entfetten und Anschleifen wird es dünn auf die Kontrastnähte gesetzt und bleibt dort bis nach dem letzten Farbgang. Der Verdicker folgt im Füllschritt und geht direkt in den gefärbten Filler aus der Füllfarbe, bis die Masse modellierbar steht. Mattierungszusatz, Griff-Zusätze und Vernetzer kommen zuletzt in den Top Coat.

    Beim Einrühren gilt eine feste Reihenfolge. Zuerst Glanzgrad und Griff einstellen, gründlich verrühren und beurteilen — dann erst den Vernetzer frisch dazugeben. Der Grund ist die Topfzeit: Sobald der Vernetzer drin ist, läuft die Reaktion, und die Mischung muss zeitnah verarbeitet werden. Rühre also nur so viel an, wie du in der nächsten Stunde versprühst, und misch den Rest neu.

    Zwei Details werden regelmäßig übersehen. Erstens setzt sich der Mattierungszusatz als Feststoff in der stehenden Flasche unten ab — wer ihn nicht vor jeder Entnahme gründlich aufrührt, dosiert beim ersten Becher zu wenig und beim letzten zu viel. Zweitens ist thermisch trocken nicht chemisch fertig: Die Fläche fühlt sich nach Minuten trocken an, durchvernetzt ist sie erst nach 24 bis 48 Stunden.

    Das Absetzen unterschätzen wir alle einmal. Bei uns landen regelmäßig Fälle, in denen Fahrersitz und Beifahrersitz nach demselben Arbeitstag zwei sichtbar verschiedene Glanzgrade tragen — angerührt aus derselben Flasche, nur eben aus dem oberen und dem unteren Drittel. Deshalb: vor jedem neuen Becher aufrühren, nicht nur zu Beginn. Für eine komplette Sitzgarnitur planst du beim ersten Projekt besser zwei Tage ein, ab dem zweiten Mal reicht ein Wochenende.

    Additive retten keine schlechte Vorbereitung

    Kein Zusatz dieser Gruppe repariert einen Fehler, der weiter vorn im Ablauf passiert ist. Wo die Haftung fehlt, hilft auch der Vernetzer nicht.

    Die klarste Grenze ist das Entfetten. Silikonhaltige Innenraumpflege, Handcreme und Sonnencreme hinterlassen einen Film, auf dem weder Grundierung noch Farbe halten. Eine vernetzte Top-Coat-Schicht auf ungereinigtem Untergrund wird dadurch nicht haltbarer, sie blättert nur als härteres Stück ab. Ebenso wenig ersetzt ein Additiv den Farbton: Glanz, Griff und Härte lassen sich einstellen, die Nuance kommt aus der Mischung der Lederfarben.

    Überdosierung ist die zweite Grenze und wir haben sie selbst produziert. Beim Versuch, das sehr matte Werksleder eines älteren Innenraums exakt zu treffen, haben wir den Mattierungszusatz deutlich über die empfohlene Spanne hinaus hochgezogen. Der Glanzgrad stimmte danach, die Fläche fühlte sich jedoch kreidig an und nahm bei der ersten Reinigung sichtbar Abrieb. Das Bindemittel trägt nur eine begrenzte Menge Feststoff, darüber wird der Film mürbe. Seitdem gehen wir in Ein-Prozent-Schritten vor und akzeptieren lieber eine Spur zu viel Glanz.

    Zwei weitere Einsatzgrenzen sind hart. Keiner der Zusätze wird pur aufgetragen, weil keiner von ihnen für sich einen tragfähigen Film bildet. Und auf offenporigem Anilin- und Nubukleder hat die Gruppe nichts zu suchen: Dort existiert gar kein Deckschichtsystem, in das ein Additiv eingreifen könnte.

    Die dritte Grenze ist keine Frage des Materials, sondern der Sicherheit. In den Außenwangen vieler Sitzlehnen sitzt die Reißnaht des Seitenairbags, eine dokumentationspflichtige Sollbruchstelle, die weder überlackiert noch durch vernetzte Schichten versteift werden darf. Dass sich Nähte mit dem Schutzgel sauber abdecken lassen, ändert daran nichts. Arbeiten an oder direkt neben dieser Naht gehören in einen Sattlerfachbetrieb mit Sachkundenachweis.

    Womit du anfängst, hängt an deinem Fehlerbild

    Der Einstieg in diese Gruppe ergibt sich aus dem, was an der fertigen Fläche stört. Für jedes der typischen Fehlerbilder gibt es genau einen Ansatzpunkt.

    Glänzt die nachgefärbte Fläche stärker als das Leder daneben, ist der Mattierungszusatz dein Produkt — das ist mit Abstand der häufigste Grund, warum eine saubere Färbung trotzdem auffällt. Fühlt sich die Fläche falsch an, glatt wie Folie oder quietschend beim Rutschen, greifst du zu den Griff-Zusätzen: Soft Slip für samtiges Gleiten, Wax Slip für die wachsig-griffige Werksanmutung.

    Reibt sich die frische Farbe an Jeansnaht oder Gürtelschnalle wieder ab oder färbt sie auf helle Kleidung, fehlt Vernetzung — dann gehören ein bis zwei Prozent aus dem Vernetzer-Regal in den Top Coat. Läuft dünner Filler an senkrechten Wangen nach unten weg, löst der Verdicker das Problem. Und wer helle Kontrastnähte auf dunklem Leder hat, deckt sie vor dem ersten Farbgang mit dem Nahtschutz-Gel ab, statt sie hinterher mühsam freizulegen.

    Wer das Ganze von vorn plant, findet den kompletten Aufbau eine Ebene höher: Zurück zu Färben & Finish von COLOURLOCK. Die Additive sind dort der letzte Arbeitsschritt und gleichzeitig der einzige, der sich am Ergebnis der Nachbarfläche orientiert statt an einem Datenblattwert.

    Und der Punkt, der die ganze Gruppe erklärt: Die meisten sichtbaren Nachfärbungen scheitern nicht am Farbton, sondern am Glanz. Eine Farbnuance erkennt das Auge erst aus einem halben Meter, eine Glanzkante sieht es quer durch den Innenraum, weil das Licht darauf anders bricht. Wer nur einen Zusatz aus diesem Regal mitnimmt, nimmt den Mattierungszusatz.

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