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Haftvermittler von COLOURLOCK

(1 products)
Der Haftvermittler von COLOURLOCK ist die Grundierung zwischen Entfettung und Farbauftrag: COLOURLOCK "Leather Primer" zieht in die oberste Schicht pigmentierter Glattleder ein, gleicht deren ungleiche Aufnahmefähigkeit aus und verankert die nachfolgende Lederfarbe elastisch im Untergrund. Hauchdünn benebelt, matt abgetrocknet, erhältlich als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter. Offenporige Anilinleder und Kunststoffe brauchen eigene Grundierungen.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Primer" promotor przyczepności pod podłoże i kolor skóry

    Adhesion promoter for leather repairs, the perfect base for paint

    In stock (3× 1000 ml / 1 liter)
    Backordered (5× 250ml)
    From $20.89 $22.45
    Inhalt: 250mlUnit price ($83.56 / l)
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  • Der Haftvermittler von COLOURLOCK entscheidet, ob deine Lederfarbe hält

    Was ist der Haftvermittler von COLOURLOCK? Der Arbeitsschritt zwischen Entfetten und Färben: COLOURLOCK "Leather Primer" zieht in die oberste Schicht pigmentierter Glattleder ein und verbindet den vorbereiteten Untergrund mit der neuen Farbe. Entwickelt für Auto, Möbel und Fashion, erhältlich als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter.


    Haftvermittler von COLOURLOCK ist die Grundierung, die in der Lederaufbereitung zwischen der Entfettung und dem ersten Farbauftrag steht. COLOURLOCK "Leather Primer" dringt in die oberste Leder- oder Deckschicht ein, gleicht deren unterschiedliche Aufnahmefähigkeit aus und gibt der nachfolgenden Lederfarbe eine gleichmäßig haftfähige Basis. Aufgetragen wird hauchdünn, getrocknet wird matt, und die Schicht bleibt elastisch — weil eine Sitzwange sich bei jedem Einsteigen verformt.

    • Haftung entsteht vor dem ersten Farbtropfen. Gebrauchtes pigmentiertes Leder trägt eine ungleiche Oberfläche: offen gescheuerte Griffzonen neben unversehrten Flächen, dazwischen Reste alter Pflegeprodukte. Der Primer legt über diesen Flickenteppich eine einheitliche Schicht, an der die Farbe überall gleich bindet — nicht nur dort, wo das Leder ohnehin aufnahmebereit war.
    • Eine gleichmäßige Basis spart Farbdurchgänge. Auf ungrundiertem Leder saugen die offenen Stellen den ersten Farbauftrag weg, die geschlossenen lassen ihn oben stehen, und du färbst mit zusätzlichen Durchgängen gegen diesen Unterschied an. Auf der grundierten Fläche deckt bereits die erste Schicht gleichmäßig. Praktisch: weniger Aufträge, weniger Schichtdicke, weicherer Griff.
    • Zwei Gebinde für zwei Projektgrößen. 250 ml decken Lenkradkranz, Sitzwange und einzelne Reparaturflächen ab, 1000 ml / 1 Liter die komplette Garnitur und den laufenden Einsatz in Aufbereitungsbetrieben und Sattlereien. Weil der Primer benebelt und nicht geflutet wird, kommt auch das kleine Gebinde durch mehrere Projekte.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler beim Grundieren ist zu viel Produkt. Bei uns landen immer wieder Fotos von Sitzwangen, auf denen die frische Farbe nach wenigen Wochen in Schuppen abgeht, und fast immer wurde der Primer satt aufgetragen statt fein benebelt. Eine dicke Grundierschicht trocknet als eigener Film auf, der sich beim ersten Verformen der Wange vom Leder löst und die Farbe mitnimmt. Leg dir deshalb an verdeckter Stelle eine Probefläche von etwa einer Handfläche an: Der Primer muss stumpf und matt abtrocknen. Glänzt die Stelle oder fühlt sie sich glatt an, lag zu viel drauf — dann entfetten und dünner ansetzen, bevor die Farbe kommt.


    Abgeblätterte Lederfarbe ist fast immer ein Haftungsproblem

    Lederfarbe fällt selten in der Fläche aus. Sie geht dort ab, wo das Leder arbeitet: an der Sitzwange, am Lenkradkranz, an der Einstiegskante und an Möbelkanten.

    Der Grund liegt unter der Farbe. Ein gebrauchtes pigmentiertes Leder hat keine einheitliche Oberfläche mehr, sondern ein Mosaik aus drei Zuständen: Stellen, an denen die alte Farb- und Schutzschicht noch geschlossen ist, Stellen, an denen sie durchgescheuert ist und die offene Faser freiliegt, und Stellen, in denen Pflegeprodukte Silikone und Fette hinterlassen haben. Neue Farbe trifft auf allen dreien auf unterschiedliche Bedingungen. Auf der geschlossenen Schicht findet sie kaum Halt, in der offenen Faser versinkt sie, auf dem Pflegefilm liegt sie nur auf.

    Was wir bei Detailing1 in Anfragen zu misslungenen Färbungen immer wieder lesen, klingt fast wortgleich: Am ersten Tag sah der Sitz aus wie neu, nach ein paar Wochen begann es an der Wange zu schuppen, und beim Reinigen ging die Farbe streifenweise mit. Das ist kein Farbfehler. Das ist eine Farbschicht, die nie eine gemeinsame Grundlage hatte.

    Genau diese Grundlage stellt der Haftvermittler her. Er nivelliert die drei Zustände zu einem einzigen: eine durchgehende, gleichmäßig aufnahmebereite Fläche, auf der die Farbe überall dieselbe Verbindung eingeht. Der Unterschied zeigt sich nicht am Tag des Färbens, sondern nach dem ersten halben Jahr Alltag — dann, wenn die Griffzonen ihre ersten paar tausend Bewegungen hinter sich haben.

    Die Haftung entscheidet sich in der Schicht unter der Farbe

    COLOURLOCK "Leather Primer" arbeitet mit Bindemitteln, also filmbildenden Polymeren, die beim Trocknen ein zusammenhängendes Netz über der Lederoberfläche bilden und darin verankert bleiben.

    Dieses Netz greift nach unten in die Lederoberfläche und bietet nach oben eine offene, aufnahmebereite Seite an. Stell es dir vor wie den Haftgrund vor dem Lackieren: eine Zwischenschicht, die zu beiden Seiten passt, obwohl die beiden Materialien von sich aus schlecht zueinander finden. Heißt für dich: Die Farbe sitzt am Ende nicht auf dem Leder, sie sitzt in einer Schicht, die selbst im Leder verankert ist.

    Der zweite Wirkfaktor ist Elastizität. Eine Sitzwange verformt sich bei jedem Einsteigen, ein Lenkradkranz bei jeder Kurve, eine Möbelkante bei jedem Unterarm. Eine harte Grundierung würde diese Bewegung nicht mitmachen und feine Risse bilden, durch die der Aufbau darüber aufbricht. Der Primer bleibt weich und dehnbar. Merkst du daran: Das gefärbte Leder fühlt sich hinterher nach Leder an und nicht nach lackiertem Kunststoff.

    Dazu kommt ein Effekt, der im Alltag am schnellsten auffällt. Weil die grundierte Fläche überall gleich viel annimmt, deckt schon der erste Farbauftrag gleichmäßig, statt in den offenen Zonen wegzusacken. Das spart Durchgänge, und jeder gesparte Durchgang bedeutet weniger Schichtdicke auf dem Leder. Dünne Aufbauten überstehen Bewegung besser als dicke — deshalb ist die Grundierung nicht nur eine Haftfrage, sondern auch eine Griff- und Haltbarkeitsfrage.

    Ein Detail aus der Reparaturpraxis erklärt, warum das so konsequent durchgezogen wird: COLOURLOCK entstand 1995 im Lederzentrum und beliefert seit drei Jahrzehnten Sattler und Aufbereiter, die für ihre Färbungen Gewährleistung geben. Wer Nacharbeit vermeiden muss, überspringt keinen Zwischenschritt. Seit der Übernahme durch Koch-Chemie läuft die Linie bei uns im Shop unter Koch-Chemie × COLOURLOCK, an der Systemlogik hat sich nichts geändert.

    Der Primer kommt nach dem Entfetten und vor der Farbe

    Die Reihenfolge einer Lederfärbung ist nach Datenblatt festgelegt und nicht verhandelbar: reinigen, entfetten, grundieren, füllen, färben, mit Top Coat abschließen.

    Vor dem Primer steht die Entfettung. Hautfett, Sonnencreme und Pflegereste bilden eine Trennschicht, die auch der beste Haftvermittler nicht durchdringt — der Entfetter nimmt sie lösemittelfrei ab und hinterlässt eine matte Fläche. Erst darauf kommt COLOURLOCK "Leather Primer". Die Fläche muss dabei vollständig abgetrocknet sein, weil Restfeuchte dieselbe Wirkung hat wie Fett: Sie hält die Grundierung vom Leder fern.

    Nach dem Grundieren folgt bei beschädigtem Leder der Aufbau. Risse und offene Stellen werden mit Füllmasse geschlossen und geglättet, danach kommen die Lederfarben in mehreren dünnen Aufträgen. Den Abschluss macht der Top Coat, also der Klarlack der Lederbranche: Er versiegelt die Farbe gegen Abrieb und legt den Glanzgrad fest. Über Additive wird das Finish eingestellt, vom Mattierungszusatz bis zum Griff-Additiv für samtige oder wachsartige Oberflächen.

    Jede dieser Schichten verlässt sich darauf, dass die darunter hält. Das ist der eigentliche Grund, warum die Grundierung so viel Gewicht hat: Sie ist die einzige Schicht, die direkten Kontakt zum Leder hat. Reißt die Kette hier, reißt sie über die gesamte Fläche — unabhängig davon, wie sauber Farbe und Top Coat gearbeitet wurden.

    Diese Systemlogik ist Profi-Chemie, kein Baumarkt-Sprühset. Sie bringt zugleich den Vorteil mit, dass sich jeder Schritt einzeln kontrollieren lässt. Du siehst nach der Entfettung, ob die Fläche matt ist. Du siehst nach dem Grundieren, ob sie gleichmäßig stumpf abgetrocknet ist. Wer diese beiden Kontrollpunkte ernst nimmt, hat den unsichtbaren Teil des Projekts hinter sich, bevor die erste Farbe im Spiel ist.

    Zu viel Primer schwächt die Haftung

    Der Auftrag ist in einem Satz erklärt: dünn und gleichmäßig benebeln, nicht fluten, und trocknen lassen, bis die Fläche stumpf-matt ist.

    Bevorzugt wird mit einem Sprühgerät gearbeitet, weil es die feinste und gleichmäßigste Verteilung liefert. Für kleinere Flächen genügen Schwamm, Pinsel oder ein fusselfreies Tuch. Die Dosierung richtet sich nach dem Leder: Eine stark pigmentierte, noch geschlossene Fläche braucht nur einen Hauch, während offener gescheuerte Zonen an Sitzwange und Einstiegskante mehr aufnehmen und dort ein zweiter dünner Durchgang sinnvoll ist. Raue Kanten an ausgetrockneten Rissen werden vorher mit einem feinen Schleifpad geglättet, sonst zeichnet sich jede Faserkante später durch die Farbe ab.

    Zeitlich ist der Schritt der kleinste im ganzen Projekt. Aus dem Detailing1-Alltag: Ein Lenkrad ist inklusive Trocknung in rund einer Viertelstunde grundiert, ein einzelner Sitz in etwa einer halben, eine komplette Garnitur an einem Vormittag. Gemessen an den Stunden, die Farbaufbau und Top Coat danach brauchen, ist das der kleinste Zeitposten mit dem größten Hebel.

    Zwei Rahmenbedingungen entscheiden mit. Auf sonnenaufgeheizten Sitzen zieht der Primer an, bevor er sich verteilt hat, und hinterlässt Wolken — besser im Schatten oder bei offener Tür arbeiten. Und die Trocknung braucht ihre Minuten: Solange die Fläche noch klebt oder glänzt, ist sie nicht bereit für Farbe. Die Kontrolle ist simpel, du prüfst mit dem Handrücken statt mit der Fingerkuppe, weil Fingerfett genau das zurückbringt, was du eben entfernt hast.

    Anilinleder und Kunststoffteile brauchen andere Grundierungen

    Die wichtigste Grenze steht auf dem Datenblatt: COLOURLOCK "Leather Primer" ist für pigmentierte Glattleder entwickelt, nicht für offenporige Leder.

    Anilinleder und Nubuk haben keine geschlossene Deckschicht. Ihre offenen Poren saugen jede Flüssigkeit ungleichmäßig auf, und statt einer gleichmäßigen Haftbasis bekommst du dunkle Ränder und Flecken. Wir haben das an einem offenporigen Musterstück nachvollzogen: Der Primer verschwindet an der einen Stelle vollständig in der Faser, steht drei Zentimeter weiter noch an der Oberfläche, und die Kante zwischen beiden Zonen bleibt danach sichtbar. Für diese Lederarten führt der Weg über eine eigene, lederartspezifische Vorbereitung.

    Die zweite Grenze ist das Material. Moderne Innenräume kombinieren Leder mit Kunststoffträgern, Blenden und Kunstleder-Partien. Auf diesen Oberflächen greifen die Bindemittel des Leder-Primers nicht zuverlässig, dafür ist die Kunststoff-Grundierung zuständig. Genauso wenig ist der Haftvermittler für durchschlagende Verfärbungen gedacht: Wenn Farbstoffe aus dunkler Kleidung oder aus dem Untergrund in die neue Schicht wandern, ist das die Aufgabe der Sperrschicht, nicht die des Primers.

    Drei weitere Punkte gehören ehrlich benannt. Der Haftvermittler ersetzt weder Reinigung noch Entfettung, er setzt beide voraus. Er ist kein Produkt für sich, sondern ausschließlich Vorbereitung — ohne anschließende Farbe hat eine grundierte Fläche keinen Nutzen und keinen Schutz. Und er verbessert keinen Farbton: Ob die neue Farbe zum verbliebenen Originalton passt, entscheidet sich an der Farbe und ihrer Anpassung, nicht an der Grundierung. Rechne bei alten Ledern grundsätzlich mit einer Abweichung, weil jahrelanges UV-Licht den Ausgangston verschoben hat.

    Und eine Grenze, die nicht chemisch ist: Sitzflächen mit Seitenairbag haben definierte Reißnähte, die im Ernstfall exakt aufreißen müssen. Farb- und Grundierungsaufbau dürfen diese Nähte nicht versteifen oder verkleben. Wenn dein Fahrzeug dort einen Airbag verbaut hat, gehört die Fläche in die Hände eines Sattlers, der die Naht fachgerecht behandelt — das ist keine Vorsichtsformel, sondern der Punkt, an dem ein Heimprojekt sinnvoll endet.

    Welches Gebinde zu deinem Färbeprojekt passt

    Die Wahl hängt allein an der Fläche, die du grundieren willst, weil beide Gebinde dasselbe Produkt in unterschiedlicher Abfüllung enthalten.

    250 ml reichen für ein Lenkrad, eine Sitzwange, einen Schaltsack oder eine einzelne Möbelkante — also für den typischen Fall, in dem eine abgenutzte Stelle wieder in Farbe kommt. Wer eine komplette Sitzgarnitur oder ein Sofa aufarbeitet, oder wer regelmäßig färbt, greift zu 1000 ml / 1 Liter: Das ist das Format, in dem Aufbereitungsbetriebe und Sattlereien arbeiten, und es deckt auch mehrere Fahrzeuge ab. Beide Größen sind derselbe COLOURLOCK "Leather Primer", die Rezeptur ändert sich mit der Flaschengröße nicht.

    Wenn du zum ersten Mal färbst, plane die Grundierung fest ein, statt sie als optionalen Extraschritt zu behandeln. Bei uns landen die Anfragen zu abblätternden Färbungen fast ausschließlich von Projekten, in denen genau dieser Schritt gespart wurde. Der Rest des Sortiments für die Vorbereitung liegt eine Ebene höher: Zurück zu Leder-Grundierung von COLOURLOCK.

    Und der Gedanke, der die ganze Kategorie trägt: Der Primer ist der kürzeste Arbeitsschritt im gesamten Färbeprojekt und der einzige, den du später nicht nachrüsten kannst. Farbe lässt sich nachlegen, Top Coat lässt sich erneuern, ein Griff-Additiv lässt sich beim nächsten Mal anders dosieren. Eine fehlende Grundierung liegt unter allem — sie erreichst du nur, indem der komplette Aufbau wieder herunterkommt.

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